Google Android Things Version 1.0 gestartet

Google Android Things Version 1.0
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Nachdem es in der Vergangenheit bereits mehrere Entwicklerversionen von Googles brandneuem Betriebssystem „Android Things“ gab (7 an der Zahl), hat es Android Things nun mit Version 1.0 endlich in die finale Version geschafft. Dabei hat Google zu allen Überraschungen, sein neues Android vor der Google I/O 2018 an den Start gebracht, wohingegen sich viele Insider im Vorfeld klar waren, dass der Konzern womöglich Android Things in Version 1.0, im Zuge der I/O freigeben wird. Allerdings standen in naher Vergangenheit die jeweiligen APIs innerhalb des Release Candidates auch schon fest, boten wenig Angriffsfläche hinsichtlich Fehlern oder Bugs, sodass es nun nicht überraschend ist, dass Android Things 1.0 jetzt schon an den Start gegangen ist.

Android Things 1.0 – „Das Internet der Dinge“

Google rührt die Werbetrommel bei Android Things mit dem Slogan: Das Internet Dinge. Die mit dem Namen einhergehende Variante von Googles Android, ist allerdings keine ganz neue Idee. Denn schon im Jahre 2015, auf der damaligen Google I/O, hat der Konzern ein Betriebssystem namens „Brillo“ erstmals vorgestellt. Allerdings wurde das Projekt nach einiger Zeit fallen gelassen, mangels Interesse und Erfolg. Nun geht aber Android Things 1.0 an den Start und womöglich wird die Android-Variation dieses Mal etwas mehr Erfolg haben, als sein Vorgänger Brillo. Doch was genau bringen die APIs des neuen Androids mit sich und was kann man von dem Betriebssystem erwarten?

Die APIs waren wie oben schon angesprochen, mit dem Release Candidate schon fertig. Dies war im April dieses Jahres der Fall. Es gab nicht viele Änderungen mit dem jetzigen finalen Release 1.0, allerdings hat Google weitere SoMs angekündigt. Dazu gehören Stand jetzt, 4 an der Zahl: Qualcomm SDA624 & SDA212, Mediathek MT8516 und NXP i.MX8M. Dabei hat Google darauf hingewiesen, dass es für alle Module den sogenannten LTS gibt, der sich auf mindestens 3 Jahre bezieht. „LTS“ steht für „Long-Term-Support“.

Welche Module fallen heraus?

Neben dem angekündigten Support für 4 neue Module, fällt jedoch ein Modul aus dem Support heraus. Dabei handelt es sich um alle Geräte, die auf das Modul NXP-I.MX6UL zurückgreifen. Dabei sei gesagt, dass das Modul NXP-i.MX7D weiterhin eine Zielplattform darstellt, allerdings gibt es hier nicht den angesprochenen Long-Term-Support. Selbes gilt für Raspi 3 Model B. Die Geräte bzw. Module sind vielmehr auf die Entwicklung ausgelegt. Bei allen anderen Modulen, die auf die Long-Term-Support-Garantie von Google zurückgreifen können, bekommt man jedoch kostenfreie Updates und Patches zur Verfügung gestellt, über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Weitere Änderungen in Google Android Things

Darüber hinaus man mehr Kontrollmöglichkeiten in der Android Things Console. Dort sind neue Schnittstellen vorhanden, mit denen Entwickler die Endgeräte verwalten können. Für die Zukunft hat Google geplant, im Bereich der Konfiguration von Perpheral IO APIs mit der seriellen Kommunikation, sowie GPIO und PWM (General Purpose Input/Output | Pulse Width Modulation), Erweiterungen anzubieten. So sollen hier bald noch zusätzliche Funktionen folgen. Wer sich weitergehend für Android Things 1.0 interessiert und mehr über das finale Release des neuen Betriebssystems erfahren möchte, der sollte dabei einen Blick auf den hauseigenen Blogbeitrag von Google werfen.

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