Spezial-Linux macht das Surfen unter Windows sicherer

Spezial-Linux unter Windows
Security

Ein neues Spezial-Linux macht das Surfen unter Windows ab jetzt sicherer. Möchtest du maximale Sicherheit haben, wenn du deinen Computer verwendest? Soll deine Privatsphäre im Netz gewährleistet sein? Sollen Sicherheitslücken dezimiert werden? Müssen Schäden am System deines Computers vermieden werden und sensible Nutzerdaten geschützt werden? Soll dein Benutzerkonto mit den Rechten laufen, die du selber eingestellt hast? Sollen auch Gefahren bei der Verwendung von TOR ausgeschlossen werden? Wenn all dies vermieden werden soll ohne den Einsatz von Software, haben wir ein Alternative gefunden. Somit kann Computerleistung erhalten bleiben, ohne Spuren zu hinterlassen. Wie das funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Whonix die sichere Alternative

Mit Whonix wird das alles möglich. Dieses besteht zu einem Teil aus einer OVA-Datei und zum anderen Teil aus einer virtuellen Box. Über „Datei“ und „Appliance importieren“ startet die Einrichtung. Einfaches durchklicken genügt. Es sind keine komplizierten Einstellungen vorzunehmen. Nachdem dies geschafft ist, gibt es zwei neue System. Whonix-Gateway sowie Whonix Workstation.

Einfach Starten und loslegen

Damit die Programme anfangen zu arbeiten, müssen diese einmal gestartet werden. Dazu einfach den Gateway in der VirtualBox anwählen und „Starten“ klicken. Der Assistent führt dann schnell durch die einzelnen Schritte. Somit wird die Verbindung zum Tor-Netzwerk hergestellt.

Die Firewall-Funktion wird damit aktiviert. Um nun sicher zu surfen, E-Mails zu schreiben oder zu chatten, muss die Whonix Workstation gestartet werden. Dazu öffnet sich ein Fenster, welches das Linux-System anzeigt. Unten links wird im XFCE-Desktop der Webbrowser zum Surfen verwendet.

Welche Optionen Whonix noch bietet

WhonixDas Spezial-Linux bzw. Whonix Programm funktioniert mit Windows, MacOS sowie Linux. Dabei wird Installation der Oracle-VirtualBox genauso angeboten wie über KVM. Dies ist die Abkürzung für Kernel-based Virtual Machine. Linux läuft dabei über QubesOS. Nicht kompatibel sind dab ei jedoch Virtualisierungslösungen. Das wären QEMU und VMware. Wer Qubes-OS oder KVM nutzen möchte, benötigt fortgeschrittene Kenntnisse im Bereich Linux. Bei Whonix in Virtualbox sind bereits vorkonfigurierte Maschinen vorhanden. Unter der folgenden Adresse kann dies geladen werden: https://www.whonix.org/wiki/Download/de

Um Schäden innerhalb des Systems noch weiter zu verhindern, sollte ein eingeschränktes Benutzerkonto verwendet werden. Dies schützt auch sensible Nutzerdaten. Dafür muss der Download von den beiden VM-Images (.ova) erfolgen. Zudem sollte die Signatur verifiziert werden. Unter Linux kann dies mit dem Terminalbefehl : sha512sum ; gemacht werden. Danach wird die Installation der VirtualBox über diese Seite erfolgen: https://www.virtualbox.org

Nachdem diese gestartet wurde, muss das Menü und ova-Datei angewählt werden. Es wird 780 MB RAM benötigt, damit die Workstation laufen kann. Zudem sollte aber immer etwas mehr Puffer vorhanden sein. Sonst kann es vorkommen, dass das System ruckelt. Danach wird der Gateway und die Workstation gestartet. Über die Terminalbefehle, können Updates eingespielt werden. Dort wird dann auch das Adminpasswort geändert. Nach einem Neustart sollte alles mit dem Spezial-Linux klappen.

Um eine schnellere Verbindung zu erhalten, kann die aktuellste Version des TOR-Browser-Bundles genutzt werden. Dies wird dann in der VM abgelegt und entpackt. Dabei muss ebenfalls die Signatur überprüft werden. Danach ist es schon erledigt.

Weitere Dokumentationen sind hier zu finden: https://www.whonix.org/wiki/Category:Documentation

Weitere Tipps zu der VirtualBox

VirtualBox TippsEs kann sinnvoll sein, Dateien zwischen VM und des Host-Systems zu tauschen. Dazu muss der VM ausgewählt werden. Danach muss ändern gewählt werden um dann bei gemeinsamen Ordnern, den Host hinzuzufügen. Dafür gibt es dann im Abschnitt System wichtige Leistungsmerkmale von der VM festlegen. Arbeitsspeicher sowie CPU-Leistung wird dort konfiguriert. Bei mehreren CPUs sollte diese auch angegeben werden. Jedoch sollte beachtet werden, nicht die vollen 100 % auszuschöpfen. So wird das System geschont. Die Netzwerkeinstellungen sollten jedoch nicht verändert werden. Die CPU-Einstellungen sollten ebenfalls auf Werk laufen.

Fazit zum Spezial-Linux unter Windows

Die Anonymität von TOR ist interessant, um Website zu nutzen, die sonst gesperrt werden. Zudem gibt es Erwachseneninhalte, die privat bleiben sollen. Die TOR-Netzwerkwelt stützt sich auf den einzelnen Nutzer. Denn jeder einzelner stellt hier Bandbreite zur Verfügung. Da dies jedoch nur in geringer Menge passiert, sind Datenübertragung auch in dem Spezial-Linux langsamer. Dieses Netzwerk wurde zum Wohle der Meinungsfreiheit gegründet. Um sich vor dem Staat zu schützen.

Tor sollte daher auch nicht für Online-Banking, Shopping oder Cloud-Dienste verwendet werden. Eine Faustregel kann genannt werden: Wo ein persönlicher Auftritt nötig ist, ist Tor ungeeignet. Wo dies nicht nötig ist, kann Tor verwendet werden. Jedoch geschieht dies auf eigene Gefahr. Es gibt das Risiko schädlicher Exit-Nodes. Wer daher persönliche Dinge anonym erledigen möchte, sollte VPN-Dienste nutzen. Die Nutzung kann daher hilfreich sein, muss aber gut überlegt sein. Ist der Nutzen größer als der mögliche Schaden? Oder gibt es Alternative die besser geeignet sind? Dies muss jeder selber entscheiden.