Mehr Schadsoftware für Linux und MacOS

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Security

Vor nicht langer Zeit ist ein interessanter Bericht aufgetaucht, in welchem bestimmte und äußerst interessante Informationen enthüllt wurden. Bei diesen besagten Informationen, welche in dem Bericht behandelt und aufgezeigt werden, handelt es sich, genau gesagt, über die Sicherheit, welche die Nutzer haben und genießen können, was das Vorhandensein von sogenannter Schadsoftware betrifft. Diese sogenannte Schadsoftware gibt es auf den unterschiedlichsten verschiedenen Plattformen, weshalb die Sicherheit umso wichtiger ist.

Für welche Nutzer besteht die Bedrohung durch die Schadsoftware?

Nicht für Leser Betriebssysteme ist diese Bedrohung, durch die vorhandenen Schadsoftwares gestiegen und, in einer gleichen Menge vorhanden. Genauer gesagt wurde herausgefunden und in dem Artikel wiedergegeben, dass die Anzahl der Bedrohungen durch Schadsoftwares, unter welchen Nutzer von dem System Windows leiden, sehr stark gesunken ist und eine Gefahr für diese so äußerst gering ist, in den Kontakt mit einer solchen Schadsoftware zu treten. Anders sieht dies jedoch für die Nutzer der Betriebssysteme Linux und Max OS aus. Denn bei diesen beiden Systemen ist die Anzahl der Bedrohungen leider nicht gesunken – im Gegenteil.

Nicht vollkommen frei von Viren

Wenn man die beiden Betriebssysteme Linux und MaxOS in den Zusammenhang mit Sicherheit und somit auch mit Viren setzt, dann muss man schnell feststellen, dass es sich bei diesen beiden Betriebssystemen um Betriebssysteme handelt, welche seit sehr langer Zeit nicht mehr den Ruf, zweier vollkommen virenfreier Betriebssystemen, genießen können.

Der Test

Diese Vermutung ist jedoch nicht nur eine Vermutung, sondern wurde bereits durch einige Tests untersucht und auch mehrfach bestätigt. Die bekannte Gruppe AV Tests, welche diese sogenannten Antiviren-Softwares testet und bewertet, hat die Softwares für die unterschiedlichen Betriebssysteme getestet.

Dabei ist das Ergebnis herausgekommen, dass in den Jahr 2016 circa 370 Prozent mehr Menge an sicherheitskritischer Software für das Betriebssystem Mac OS entdeckt wurde, als dies in dem Vorjahr der Fall war. Das bedeutet einen äußerst starken uns drastischen Anstieg.

Für das Betriebssystem Linux sieht es in dieser Hinsicht jedoch auch nicht besser aus. Denn die Steigerung der Schadprogramme, welche durch den Test herausgefunden und ausgemacht werden konnte, beträgt bei diesem, in dem Vergleich zum Vorjahr gemessen, 300 Prozent.

Der Grund

Dass die Steigerung der Schadprogramme vor allem diese beiden Betriebssysteme trifft, ist jedoch kein Zufall. Denn es lässt sich, durch diese Tests sehr gut erkennen, diese geringere Marktanteile haben, was die Hacker nicht davon abhält ihre Schandtaten auch an diesen zu verrichten.

Windows wird immer sicherer

Im Gegensatz zu den anderen beiden, bereits genannten Betriebssystemen, wird das Betriebssystem Windows immer weiter und immer zunehmender sicherer. Denn für dieses Betriebssystem werden immer weniger schädliche Softwares entwickelt, welche dieses Betriebssystem auf den unterschiedlichsten Plattformen angreifen kann.

Die Zahlen

Wenn man sich diese Tatsache einmal in Zahlen anschaut, dann wird man erkennen, dass die Anzahl der Schadsoftware, welche für dieses Betriebssystem erstellt und in Umlauf gebracht wird, in dem Vergleich zu den Jahren zuvor, um insgesamt 15 Prozent gesunken ist.

Der Grund

Dass das Betriebssystem Windows jedoch, im Gegensatz zu den anderen beiden Betriebssystemen, ein Absinken vermerken kann, hat einen besonderen und bestimmten Grund. Diese Tatsache steht nämlich dicht in den Zusammenhang mit der Tatsache, dass es sich bei dem Unternehmen Microsoft um das Unternehmen mit den größten Marktanteilen handelt. Aus diesem Grund haben die Entwickler der Betriebssysteme dieses Unternehmens sehr viele Sicherheitslücken geschlossen und gleichzeitig sehr viele Schutzmechanismen implementiert. So wurde sichergestellt und ermöglicht, dass aggressiver ihr härter gegen Hacker und Erpresser vorgegangen wird.

Die Schadsoftware

Die Schadsoftware, welche die Betriebssysteme jeweils treffen kann, kann in unterschiedlichen Formen auftauen. So gibt es neben den allgemein bekannten Viren auch Trojaner, welche dem Betriebssystem schaden können.

Windows weiterhin am meisten betroffen

Dadurch, dass sich vor allem die Plattform Windows sehr weit ausbreitet, betrifft der Anteil von 77 Prozent, trotz des oben genannten Absinkens, immer noch circa 77 Prozent.

Randsomeware

Ein Begriff, welcher in dem Zusammenhang mit zwei Schadsoftware auftaucht, ist die sogenannte „Ransomware“. Der Bericht, auf welchen sich berufen wird, kann jedoch nur ein sehr kleiner Teil der Schadsoftware, dieser sogenannten Randsomeware zugeordnet werden.

Bei dieser Randsomeware handelt es sich, genau gesagt, im Programme, welche dafür sorgen, dass die Dateien der Nutzer, verschlüsselt werden. Im Endeffekt ist dies nichts anderes als eine Erpressung, da der Nutzer nur dann wieder an seine Dateien kommt, wenn er das Lösegeld bezahlt. Durch die Zahlung des Lösegeldes wird die Datei wieder für diesen freigegeben.

Zwar ist die Anzahl dieser sogenannten Randsomeware, im Vergleich zu der anderen Schadsoftware gering, dennoch werden durch diese sehr große und erhebliche Schäden verursacht.

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