Linux News

News zu Linux Software, Abos und dem Linux Geschehen

Einträge der Kategorie Berlin

Rund 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche des LinuxTag 2009 sind reserviert, freie Softwareprojekte und ihre Arbeit der Öffentlichkeit, Konferenzteilnehmern und Unternehmern vorzustellen: Der LinuxTag ruft Entwickler und Helfer von Open-Source-Projekten aus aller Welt vom 24. bis 27. Juni 2009 nach Berlin.

Gesucht sind nicht-kommerzielle Entwicklerprojekte, die eng mit Linux und Open Source verbunden sind und hinter denen eine lebendige Community steht. Letzteres ist aber kein Ausschlusskriterium: Es zählt, was quelloffen und interessant ist. Das Veranstalterteam hatte in einer Vorrunde Projekte zum Mitmachen aufgerufen und bislang sind mehr als 60 Projekte dem Aufruf gefolgt. Bis zum 7. April können sich Open-Source-Projekte in der Hauptrunde mit einer aussagekräftigen Vorstellung im virtual Conference Center (vCC) des LinuxTag unter https://www.linuxtag.org/vcc/ bewerben. Der Call for Projects mit Details und Bedingungen ist im Community-Bereich der LinuxTag-Webseite zu finden: http://wiki.linuxtag.org/w/fp:Call_for_Projects.

Der LinuxTag unterstützt die Projekte mit Standfläche, Ausstattung, Strom und Internetanbindung. Mit den sogenannten E-Tickets vergibt der LinuxTag e.V. außerdem freie Eintrittskarten an die Community ausstellender Projekte, damit sich möglichst viele ihrer Mitglieder auf dem LinuxTag treffen und mit Besuchern, Unternehmen und anderen Entwicklern in Kontakt kommen. Karten für den Social Event des LinuxTag, die LinuxNacht, gibt es zum reduzierten Preis. Der Call for Projects richtet sich ausschließlich an nicht-kommerzielle Projekte.

Der LinuxTag baut traditionell eine Brücke zwischen Anwendern, Community-Entwicklern und Unternehmern rund um quelloffene Software. Auf dem LinuxTag 2008 stellten 85 freie Projekte aus. “Weder Projekte noch Unternehmen sollten sich den 15. LinuxTag als weltgrößte Plattform für Open Source entgehen lassen”, meint Marko Jung, Community-Manager im LinuxTag e.V. “In den vergangenen Jahren feierten zum Beispiel das Open Graphics Device und der Open Bicycle Computer bei uns Premiere, und wir sind sehr gespannt, was die Gemeinschaft dieses Jahr aus dem Hut zaubert.” Wolfgang Drotschmann, wie Jung Mitglied des erweiterten Vorstandes, erläutert: “Der LinuxTag beruht seit seinen Anfängen auf dem Konzept, dass ein Großteil der Einnahmen und Sponsorengelder wieder zurück an die Open-Source-Projekte fließt. Unsere Anerkennung ist damit allen Unternehmen sicher, die als Aussteller beim LinuxTag die Verbreitung Freier Software fördern und pflegen.”

Über den LinuxTag

Der LinuxTag ist das bedeutendste Ereignis rund um freie Software in Europa. Die viertägige Veranstaltung vereint Hersteller, Anwender, Entwickler und Communitys. Zu der einmaligen Kombination aus Konferenzen, Tutorien und Messe kamen im vergangenen Jahr fast 12.000 Besucher. Neben dem Vortragsprogramm und einem eigenen Business- und Behördenkongress umfasst der LinuxTag traditionell auch eine Ausstellung mit Projekten und Unternehmen aus dem Open-Source-Umfeld. Charakteristisch für den LinuxTag ist die enge Zusammenarbeit mit der Community und den Ausstellern. Der Verein LinuxTag e.V. ist ideeller Ausrichter der Veranstaltung und führt sie gemeinsam mit der Messe Berlin GmbH durch. Mehr unter http://www.linuxtag.org.
Über LinuxTag e.V.

Zweck des Vereins ist, Linux und Open Source in Gesellschaft und Öffentlichkeit bekannter zu machen (§1 der Vereinssatzung). Ein Weg dahin ist der LinuxTag, der im Jahr 1995 als Umsetzung einer Idee von Studenten der Universität Kaiserslautern entstand. Die Vereinsgründung folgte 1999. Durch 13 Jahre kontinuierliches Weiterentwickeln des Formats haben sich die Veranstalter hohe Kompetenz und Glaubwürdigkeit bei Besuchern, Vortragenden und Ausstellern erworben. Seinen Sitz hat der Verein in Kaiserslautern, eine Geschäftsstelle im Linuxhotel in Essen.

Intels Open-Source-Cheftechniker hält Keynote auf dem LinuxTag 2008

Dirk Hohndel, Intels Linux-Chef, widmete sich auf dem LinuxTag in Berlin dem Verhältnis zwischen Firmen und Open-Source-Projekten. Er räumte mit dem Mythos auf, freie Software werde hauptsächlich von unabhängigen Programmierern in ihrer Freizeit geschrieben und sparte nicht mit Kritik.

Dirk Hohndel ist in der Open-Source-Community nicht nur aufgrund seiner Rolle beim Chiphersteller Intel bekannt, die er seit 2001 innehat. Viele kennen ihn noch als Chief Technology Officer (CTO) bei der Suse Linux AG. Zudem war er leitend im XFree86-Projekt tätig.

Beim diesjährigen LinuxTag musste Hohndel seine Grundsatzrede vor einem mäßig gefüllten Raum halten, denn zur selben Zeit sprach Kernel-Entwickler Dave Miller, der das technisch interessierte Publikum anzog. “Wer auch immer das geplant hat, muss mich hassen. Aber ich versuche, es nicht persönlich zu nehmen”, kommentierte Hohndel die Situation augenzwinkernd. Er hielt seinen Vortrag ohne Präsentation mit der Begründung, PowerPoint mache dumm und “OpenOffice.org nicht viel schlauer”.

Er begann mit einem Rückblick auf das Verhältnis zwischen…

Quelle: golem.de

Open-Source-Szene pilgert nach Berlin

30. Mai. 2008 von Linux

Zum zweiten Mal findet dort auf dem Berliner Messegelände vom 28. bis 31. Mai der Linuxtag statt

Die Open-Source-Szene pilgert auch in diesem Jahr wieder nach Berlin. Zum zweiten Mal findet dort auf dem Berliner Messegelände vom 28. bis 31. Mai der Linuxtag statt, der sich in seiner 14. Auflage als einer der wichtigsten Treffpunkte für Entwickler und Anwender rund um das Freie Betriebssystem Linux und Open-Source-Software etabliert hat.

Mehr als 200 teilnehmende Unternehmen und Projekte

Die Organisatoren erwarten nach Angaben von Wolfgang Wagner von der Messe Berlin wieder rund 10.000 Besucher aus mehr als 30 Ländern. Auf sie warten insgesamt mehr als 200 teilnehmende Unternehmen und Projekte. Als positives Zeichen für den Standort…

Quelle: derstandard.at

LinuxTag 2008 öffnet seine Pforten

28. Mai. 2008 von Linux

Unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Steinmeier hat der 14. LinuxTag begonnen, der bis zum 31. Mai auf dem Berliner Messegelände stattfindet.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat zur Eröffnung des LinuxTages erklärt, dass sich Bundesminister Steinmeier seit seinem Amtsantritt für die Anwendung von Linux und Open Source im Rahmen der IT-Strategie des Auswärtigen Amtes einsetzt. Bis Mitte 2009 sollen weltweit alle 11.000 Computer an über 200 Auslandsvertretungen auf Linux umgestellt sein. Die dadurch erzielten Effizienzgewinne führen dazu, dass das Auswärtige Amt die mit Abstand niedrigsten IT-Investitionen pro Anwender aller Bundesministerien hat.

Der Minister setzt sich aber auch deshalb für Linux und freie Software ein, weil hier gezielt Forschung, Innovation und Wachstum gefördert werden. Dies sei von Vorteil für kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland und Europa. Darüber hinaus können Linux und Open Source auch einen wichtigen Beitrag für die Entwicklungspolitik leisten, so die Auffassung von Bundesminister Steinmeier. Aber auch zwischen den…

Quelle: pro-linux.de

Showroom für IT-Lösungen der Neuen Bundesländer / Top-Themen: Internet, IT Security und Business-Lösungen / 40 Vorträge und Expertenrunden / Bundesminister Tiefensee Schirmherr

Als Showroom für IT-Lösungen der Neuen Bundesländer hat die Businessmesse IT Profits am (heutigen) Mittwoch auf dem Berliner Messegelände ihre Tore geöffnet. Mit dem neuen Konzept erweitert die Messe Berlin die bislang auf die Hauptstadtregion ausgerichtete Businessmesse um Lösungsangebote für die wichtigsten Informations- und Kommunikationsthemen der Wirtschaft in Mittel- und Ostdeutschland. An der vierten IT Profits beteiligen sich rund 70 Unternehmen, etwa 4.000 Besucher werden erwartet. Schirmherr der IT Profits 4.0 ist Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Die IT Profits findet wieder parallel zum LinuxTag statt - Europas bedeutendste Kongressmesse rund um Freie Software, Linux und Open Source.

Jens Heithecker, Direktor der Messe Berlin: “Berlin ist ein idealer Platz für das wichtige Thema ‘ IT-Unterstützung der Wirtschaft’ in Ost- und Mitteldeutschland. Die IT Profits 4.0 konzentriert sich genau auf die Themen, die zwischen Rostock und Chemnitz, zwischen Erfurt und Cottbus wichtig sind. Die exzellenten IT-Lösungen aus den Neuen Bundesländern brauchen und verdienen einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen eigenen Showroom.”

Kernthemen der zweitägigen Businessmesse sind Internet, IT Security und Business-Lösungen. Weiter im Fokus stehen IT für die Wohnungswirtschaft sowie IT Compliance und Recht. Dies spiegelt sich sowohl in mehreren Themeninseln in Halle 7.2 als auch im praxisorientierten Vortragsprogramm wider. Allein zwei dieser Inseln widmen sich dem Internet - “Internet und Mobilität” sowie “Web Marketing”. In weiteren Themeninseln präsentieren Anbieter Know-how und Lösungen zu IT Security, IT Compliance und Recht, Business-Lösungen und Wohnungswirtschaft.

Das insgesamt rund 40 Einzelveranstaltungen umfassenden Vortragsprogramm wurde speziell auf die Bedürfnisse kaufmännischer Entscheider aus kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten.

Dabei können die Besucher unter anderem die Zukunft des Dialog-Managements, Strategien für erfolgreiche Newsletter- und E-Mail-Kampagnen, Designentwicklung als Basis für neue Softwareanwendungen und Contentmanagement-Systeme im Vergleich kennen lernen. In Diskussionsrunden geht es unter anderem um Fragen wie “Vernetzung von Hochschulen und IT-Wirtschaft”, “Die Zukunft des Internet”, “Öffentliche Sicherheit durch IT” sowie “Besser Wohnen mit IT”.

Aussteller der IT Profits 4.0 sind Unternehmen der TIMES-Branche, zu der Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien, Entertainment und Sicherheit gehören. Die Besucher kommen aus allen Branchen. Der Anteil an Geschäftsführern und IT-Entscheidern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen ist besonders hoch.

Weitere Informationen unter www.it-profits.de und www.linuxtag.org.

Ansprechpartner:

Herr Wolfgang Wagner
Messe Berlin GmbH
Telefon: +49 (30) 3038-2277
Fax: +49 (30) 3038-2325
Zuständigkeitsbereich: Stellv. Pressesprecher und Referent

IT-Vorträge im STG Truck / Gewinnspiel und Abendveranstaltung / IBM Hardwareleihgabe für Lehre und Forschung an der Freien Universität Berlin

IBM veranstaltet vom 29. April bis zum 30. April 2008 gemeinsam mit der Freien Universität Berlin zwei Thementage rund um das “Internet der Dinge - Virtuelle Welten lösen reale Probleme”.

Dabei werden neben aktuellen Technologietrends unter anderem auch Geschäftsmodelle im virtuellen Leben sowie Prozessoren der Zukunft vorgestellt. Die Vorträge richten sich an akademische Mitarbeiter und Studenten der Universitäten und Fachhochschulen in und um Berlin.

Informationen zum Berufseinstieg bei IBM runden die Veranstaltung ab.

“IBM pflegt den Kontakt zu Universitäten und Fachhochschulen, um junge Leute für IT-Themen zu begeistern”, erklärt Michael A. Maier, Geschäftsbereichsleiter Öffentlicher Dienst der IBM Deutschland. “Wir möchten den Studenten vor Ort Trends in der Informationstechnologie vorstellen und mit zahlreichen Fachvorträgen auf die Bedeutung von virtuellen Welten für reale Problemstellungen eingehen. Damit möchten wir zeigen, wie mit Methoden und Produkten der Informationstechnologie komplexe Aufgabenstellungen aus verschiedenen Bereichen gelöst werden können.”

Professoren der Freien Universität Berlin und IBM Experten stellen neben innovativen Technologietrends, Prozessoren der Zukunft, Geschäftsmodellen im virtuellen Leben auch IBM POWER6 und zukünftige Entwicklungen im Intel- und Cell-Umfeld vor und diskutieren Sinn und Nutzen eines elektronischen Heims. Im Rahmen des Vortrags “Kommerzielle Anwendungen mit dem Herzstück einer PlayStation 3 - Cell” wird abschließend unter allen Teilnehmern eine PlayStation 3 verlost.

IBM wird während der zweitägigen Veranstaltung außerdem bekannt geben, dass die Freie Universität Berlin ein IBM Bladecenter H sowie zwei JS22 Power Blades als Dauerleihgabe für Lehre und Forschung erhalten wird. Die IBM Systeme verfügen über POWER 6-Prozessorkerne, eine integrierte Virtualisierungsoption und ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von AIX, IBM i und Linux. Damit soll die Durchführung von akademischen Projekten und Simulationen an der Freien Universität Berlin verbessert werden. Alle drei Systeme werden in der Lehre und Forschung eingesetzt werden.

Neben dem IBM Truck, der Informationsmaterial zu aktuellen IBM Produkten enthält, können sich Studenten und Interessenten auch über den Berufseinstieg sowie Praktika bei IBM informieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung und den einzelnen Vorträgen unter http://www.mi.fu-berlin.de/…

Über IBM University Relations:

IBM fördert mit weltweiten Wissenschaftsprogrammen die Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre. Den Schwerpunkt bildet dabei nicht nur die Erforschung von Technologien, die es Unternehmen ermöglicht, Geschäftsprozesse mittels hochflexibler IT-Infrastrukturen dynamisch zu gestalten. Als Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen unterstützt IBM ebenso die Forschung und Lehre im Bereich Services und Consulting. In Deutschland arbeitet IBM dafür eng mit zahlreichen Fakultäten, Lehreinrichtungen und Forschungsorganisationen zusammen. Das Engagement und die Angebote für Lehrkräfte und Studenten sind dabei vielfältig: IBM unterstützt Hochschulen bei der Lehre offener Standards, Open Source Software und neuester IBM Technologie. Das Unternehmen stellt Studierenden und Professoren kostenlos IBM Software für Lehre und Forschung zur Verfügung. Wissenschaftliche Spitzenleistungen werden mit IBM Forschungspreisen gefördert. IBM unterstützt die Lehre an den Hochschulen durch praxisorientierte Vorträge und Seminare von IBM Mitarbeitern. Studierenden werden ferner Einblicke in die Praxis eines großen IT-Unternehmens im Rahmen von Praktikums- und Diplomarbeitsprogrammen sowie Besuchertage gewährt.

Weitere Informationen:http://www-05.ibm.com/…

Ansprechpartner:

Frau Kathrin Gisdon
Kommunikation
Telefon: +49 (711) 785-4148
Fax: +49 (711) 785-3511
Zuständigkeitsbereich: Volontärin

Berliner Polizei wählt Linux

29. Feb. 2008 von Linux

Einsparung von einer Millionen Euro im nächsten Jahr

Die Berliner Polizei hat ihren Vertrag mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) verlängert, das die Datensicherung im Rechenzentrum des ITDZ regelt. Dabei spielt auch der Einsatz von Linux eine Rolle, wodurch sich die Behörde Ersparnisse im kommenden Jahr erhofft.

nsgesamt ist der Vertrag zwischen der Polizei und dem ITDZ auf zehn Jahre angelegt. Er regelt zum…

Quelle: golem.de

Durch die Einführung von Novell GroupWise konnte bildungsmarkt seinen 300 Benutzern eine zuverlässige Kollaborationsplattform zur Verfügung stellen.

Durch die Einführung von Novell GroupWise konnte bildungsmarkt seinen 300 Benutzern eine zuverlässige Kollaborationsplattform zur Verfügung stellen. Der Einsatz von Novell Identity Manager ermöglichte die reibungslose Anbindung an eine bestehende Microsoft Windows-Landschaft und reduzierte administrativen Aufwand bei der Pflege von E-Mail-Benutzerkonten.

Übersicht
Der bildungsmarkt Unternehmensverbund ist eine Gruppe von sechs Unternehmen, die im Berliner Stadtgebiet mit derzeit 24 Standorten vertreten ist und insgesamt ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt. Die Unternehmen führen jedes Jahr Maßnahmen für rund 2.500 Teilnehmer durch.

Herausforderung
Um effektiv arbeiten zu können, sind die Mitarbeiter an den verteilten Standorten auf zuverlässige Kommunikationsmöglichkeiten angewiesen. Die Herausforderung für die zentrale IT-Abteilung bestand darin, eine zuverlässige Collaborationsplattform in der dezentralen Infrastruktur bereitzustellen.

Der bildungsmarkt Unternehmensverbund nutzt an den Arbeitsplätzen Microsoft Windows. Die Anbindung an ein ERP-System und die Bereitstellung von Druck- und Dateidiensten erfolgt über Microsoft Windows Server 2003.

Als E-Mail-Client kam in der Vergangenheit überwiegend Microsoft Outlook in lokalen Installationen zum Einsatz. Da keine Offsite-Backup- Lösung für E-Mails existierte, war die Organisation ständig dem Risiko von Datenverlusten ausgesetzt. Die Techniker mussten häufig zu den entfernten Niederlassungen fahren, um Probleme zu beheben oder neue lokale Benutzerprofile zu erstellen.

Um den Mitarbeitern verbesserten Service, umfangreichere Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Schutz vor Datenverlust zu bieten, wollte bildungsmarkt eine robuste Kommunikationsplattform implementieren, die eine zentralisierte Verwaltung bietet.

Lösung
E-Mail-Daten sollten an möglichst wenigen Orten zentral gespeichert werden, um effiziente Sicherungslösungen zu ermöglichen, während die Reduzierung auf einen einzelnen zentralen Mail-Server mit Rücksicht auf die nutzbaren Bandbreiten des VPNs vermieden werden sollte.

Gleichzeitig erforderte der organisatorische Aufbau des Unternehmens eine möglichst redundante Struktur: der Ausfall eines einzelnen Servers sollte in möglichst geringem Maß den Betrieb in anderen Gesellschaften oder Standorten beeinträchtigen.

Für die Anwender sollten ein zentrales elektronisches Telefonverzeichnis aller Mitarbeiter sowie die gemeinsame Nutzung von Mail-Ordnern, Kontakten und Kalendern die Kommunikation und Zusammenarbeit über die Standorte hinweg erleichtern. Nutzern mit wechselnden Einsatzorten sollte innerhalb des VPNs der Zugang zum Mail- System überall möglich sein.

Seit Mitte 2003 betrieb bildungsmarkt an einem seiner Standorte einen SUSE Linux Openexchange- Server, um die Einsatzmöglichkeiten einer auf Linux basierenden Lösung zu evaluieren. Trotz durchweg positiver Erfahrungen mit dem Produkt und der Betriebssystemplattform hatte sich in dieser Phase auch die Notwendigkeit eines kompetenten Supports durch den Hersteller erwiesen.

In Zusammenarbeit mit TargoSoft, einem führenden deutschen Systemintegrator und Novell Platinum Partner, entschied sich bildungsmarkt für Novell GroupWise als neue Plattform für E-Mail-Dienste mit gemeinsamer Kalendernutzung.

Die Organisation implementierte Novell GroupWise WebAccess für zunächst 250 Nutzer. Weitere 50 Nutzer wurden mit der Novell GroupWise Client-Software ausgestattet, wenn eine tiefere Integration in die Office-Suite verlangt oder für die Arbeit mit Notebooks eine Caching-Funktion erforderlich wurde.

Derzeit stellen drei Novell GroupWise-Server auf SUSE Linux Enterprise Server, die an zentralen Standorten der Gesellschaften platziert wurden, die nötigen Dienste zur Verfügung. Die Einbindung zusätzlicher Server an weiteren Standorten ist für 2008 geplant.

Durch die von TargoSoft eingerichtete Datenreplikation zwischen den im VPN verteilten E-Mail-Servern entstand eine gut skalierbare, sehr zuverlässige, verteilte Architektur mit minimierten Ausfallrisiken.

bildungsmarkt nutzt Microsoft Active Directory zur Verwaltung der Benutzerkonten unter Microsoft Windows Server 2003. Um den Verwaltungsaufwand bei der Pflege von Mailkonten zu minimieren, entschied sich das Unternehmen für die Implementierung von Novell Identity Manager. Novell Identity Manager erlaubt die Synchronisation der Benutzerinformationen und -kennwörter zwischen Novell eDirectory (zur Verwaltung der Novell GroupWise-Benutzer) und der bestehenden Active Directory-Umgebung.

Ein in Microsoft Active Directory angelegtes Benutzerkonto wird auf diesem Wege automatisch in GroupWise erzeugt.

bildungsmarkt wurde während des gesamten Projekts – von der Beratung und Planung über die Implementierung der Novell Software bis hin zur Schulung der Benutzer – von TargoSoft unterstützt. „Wir sind mit der Qualität der Dienstleistungen von TargoSoft hochzufrieden“, lobt Treptow. „Das Unternehmen arbeitete sehr effektiv mit unserem hauseigenen Team zusammen, wodurch die Umstellung sehr schnell und ohne Ausfallzeiten verlief.“

Ergebnisse
In der Vergangenheit konnte die IT-Abteilung wesentliche Anforderungen an das Mail-System als Collaboration Plattform nicht zufriedenstellend beantworten. Die Vielzahl von lokal installierten Mail-Clients war aufwändig zu administrieren und gefährdete die Sicherheit der Daten.

Dank der Replikation zwischen den Novell GroupWise-Servern, verfügt bildungsmarkt nun über eine widerstandsfähige Collaboration-Infrastruktur mit hoher Verfügbarkeit für alle Benutzer.

Durch den Einsatz von Novell Identity Manager und die Datensynchronisation zwischen Novell eDirectory und Microsoft Active Directory konnten die Novell-Server nahtlos in die bestehende Systemlandschaft integriert werden.

„Durch die Einführung von Novell GroupWise können wir unsere Mitarbeiter erheblich besser in ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Unsere Anwender sind hochzufrieden und unsere Techniker haben weniger zu tun“, freut sich Treptow. „Die Novell Software erfordert nur wenig Verwaltungsaufwand, daher können wir uns nun auf strategisch wichtigere Aufgaben konzentrieren.“

Download des Anwenderberichtes unter:
http://www.targosoft.de/…

Ansprechpartner:

Herr Wolfgang Wündsch
E-Mail: wuendsch@targosoft.de
Telefon: +49 (40) 235122-22
Fax: +49 (40) 235122-40

Über TargoSoft IT-Systemhaus GmbH:
TargoSoft wurde am 21.09.1984 in Hamburg gegründet und hat sich als einer der stärksten Novell- und SAN-Partner bundesweit etabliert. Der Großteil des Umsatzes wird durch Consulting und Lizenzgeschäfte sowie durch Storage- und Serverlösungen mit Unternehmen mit mehr als 200 Arbeitsplätzen erwirtschaftet.

Seit dem Jahr 2000 wurden parallel zum Kerngeschäft die vorhandenen Kompetenzen konsequent weiter in Richtung ‘Hochverfügbarkeit im SAN’, ‘Datensicherung im SAN’, ‘Server- und Storage-Konsolidierung im SAN’ und ‘Heterogene Betriebssysteme im SAN’ ausgebaut. Dafür qualifizierte sich die TargoSoft stetig im SAN-Bereich weiter, wurde autorisierter Partner von Symantec und Sun und gründete 2004 das bundesweit einzige OPEN-SAN Solution Center®.

2006 wurde das OPEN-SAN Solution Center® um die VMware Infrastructure Lösungen erweitert. Durch die Nutzung der vorhandenen SAN-Infrastruktur können die Funktionalitäten VMotion, Distributed Resource Scheduler (DRS) und High Availability (HA) präsentiert und getestet werden.

Weitere ausführliche Informationen über TargoSofts Lösungen, Produkte, Services und Referenzprojekte stehen im Internet zur Verfügung unter www.targosoft.de. Informationen zum OPEN-SAN Solution Center® sind hier verfügbar: http://opensan.targosoft.de

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) hat zwei Rahmenverträge für Bildungseinrichtungen in Berlin abgeschlossen und bringt einheitliche Linux-Server in die Berliner Schulen.

Die Rahmenverträge ermöglichen den Schulen der Hauptstadt und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Verwaltung, beim IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung schnell und ohne Ausschreibungsaufwand Beamer und Server beschaffen. Vorausgegangen waren europaweite Ausschreibungen.

Mit der Lieferung und Installation der Server wurde die Bechtle GmbH Berlin beauftragt. Ohne nähere Angaben über die Server zu machen, stellt das ITDZ Berlin fest, dass es sich um eine »Standard-Serverlösung auf Linux-Basis« handelt, die bereits an mehr als tausend deutschen Schulen im Einsatz ist. Diese einheitliche Lösung wird nach Angaben der Institution mit Servern von Fujitsu Siemens betrieben und soll in den Berliner Schulen die derzeit vorhandenen verschiedenen Servervarianten in den nächsten Jahren ablösen.

Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin, weist darauf hin, dass mit diesem Auftrag der…

Quelle: pro-linux.de

Die Computer der Berliner Polizeibehörde entsprechen nicht den Anforderungen und sollen laut einer Forderung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Berlin durch offene Systeme ersetzt werden.

Nach Angaben der DPolG dauern Anzeigenaufnahmen mit dem System »Poliks« zwischen 30 und 90 Minuten. Zu lange, wie die Gewerkschaft feststellt. »Wenn ein Bürger eine Anzeige aufgeben will, sitzt er oft mehr als 30 Minuten zusammen mit dem Polizeibeamten vor dem Rechner. Das ist peinlich«, so Helmut Sarwas, Vize Landeschef der DPolG in Berlin.

Insgesamt 50 Stunden soll die Berliner Polizei zudem in diesem Jahr bereits nicht erreichbar gewesen sein. Diese Zahl bezieht sich auf das EPost 810-Fernschreibsystem. In anderen Bundesländern sollen diese Ausfallzeiten bei etwas zwei Stunden gelegen haben. Als »unfassbar« bezeichnet Sarwas deshalb die Zustände bei der Polizei und schlägt einen Austausch des Systems vor. »Die Behörde sollte langsam darüber…

Quelle: pro-linux.de