Laut einer Untersuchung der Sicherheitsseite zone-h.org ist Apache der Server, in den am häufigsten eingebrochen wird - der wichtigste Grund sind zu schwache Passwörter der Administratoren.
Bereits seit 2000 publiziert zone-h.org jährlich eine Statistik der Einbrüche in Systeme, die zur Auslieferung von Inhalten an Besucher betrieben werden. Dabei analysiert die Seite nicht direkte Einbrüche, sondern Verunstaltungen von Seiten, die auf einen Einbruch auf den Server hinweisen, und führt Statistiken über die Zahl der Angriffe, das Betriebssystem und die betriebene Webserver-Software.
Laut der neuesten Untersuchung wurden Apache-Webserver mehr als doppelt so oft verschandelt als die Konkurrenz aus Redmond. zone-h.org konnte im letzten Jahr über 300.000 erfolgreiche Angriffe auf Apache-Webserver ausmachen, während der IIS von Microsoft nicht mal auf 150.000 Angriffe kommt, gefolgt von Zeus (1.972 Angriffe), NOYB (1.920 Angriffe) und nginx (729 Angriffe). Doch auch in puncto Betriebssysteme muss sich die Community den Redmondern geschlagen geben. So wurden auch überproportional oft Linux-Server angegriffen. Auch hier war die Zahl der erfolgreichen Verstümmelungen der Seiten doppelt so hoch wie bei Betriebssystemen aus dem Hause Microsoft. Während Windows-Systeme auch hier weniger als 150.000 Mal Opfer der Cracker wurden, hat die Seite über 300.000 erfolgreiche Angriffe auf…
Quelle: pro-linux.de