Bundesinnenministerium veröffentlicht neuen Migrationsleitfaden
Der Migrationsleitfaden bietet IT-Entscheidern neben technischen Informationen und praktischer Hilfe für geplante Softwaremigrationen auch strategische Entscheidungshilfen an, die Hinweise für die mittel- bis langfristige Minimierung von Migrationsaufwendungen liefern. Im Zusammenhang mit der Betrachtung der Vor- und Nachteile integrierter Infrastrukturlösungen finden Sie einen interessanten Vergleich von Univention Corporate Server (UCS) mit den Lösungen von Microsoft und Novell. Die DECOIT GmbH war bei dieser Diskussion beim BSI in Bonn mit beteiligt und konnte interessante Informationen beisteuern.
Der Migrationsleitfaden hat sich als praxisrelevantes, konkret anwendbares Werkzeug zu vielschichtigen Migrationsfragestellungen etabliert und ist in der Bundesverwaltung und darüber hinaus akzeptiert und hoch geschätzt. Das Dokument bietet IT-Entscheidern neben reichhaltigen technischen Informationen zu proprietärer und Open Source Software eine praktische Hilfe für die Planung und Durchführung von Softwaremigrationen in verschiedenste Richtungen.
Aufgrund der immer kürzer werdenden Innovationszyklen der Technik wird nun mit dem Migrationsleitfaden 3.0 eine inhaltlich aktuelle Fassung bezüglich der derzeit und in den kommenden Jahren in Migrationsprojekten anzutreffenden Technologien vorgelegt. Bewährte Elemente der Vorgängerversionen, wie beispielsweise den praktischen Hinweisen zum Vorgehen bei Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen sich Softwaremigrationsprojekte bewegen, werden in der Version 3.0 in aktualisierter Form fortgeführt. Die wesentliche Neuerung des Migrationsleitfaden 3.0 gegenüber seinen Vorgängerversionen besteht in Form eines komplett überarbeiteten Strukturkonzeptes mit stärker ausgeprägter Modularisierung. Der Nutzwert des Dokumentes wird insbesondere durch dieses Element gesteigert, da es die Zuordnung der Fragestellungen der Leserinnen und Leser zu den Dokumenteninhalten vereinfacht.
Die modularisierte Dokumentenstruktur bildet auch die Basis für eine einfachere Aktualisierung der einzelnen Dokumenteninhalte. Kürzere Veröffentlichungszyklen werden zukünftig einfacher umsetzbar. Zudem markiert die Einführung der neuen Dokumentenstruktur einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer neuen Publikationsform des Migrationsleitfadens als interaktives Web-Angebot.
Der Migrationsleitfaden beschäftigt sich inhaltlich mit der Migration von Software. Nach wie vor liegt bei den technischen Betrachtungen aktuell der Fokus auf den Basissoftwarekomponenten von IT-Infrastrukturen. Der Migrationsleitfaden hat aber den Anspruch, zukünftig alle für die Verwaltung relevanten Softwarekomponenten in seine Betrachtungen einzubeziehen. Diese Zielsetzung wird durch die neue Struktur und stärkere Modularisierung unterstützt.
Innerhalb der Kernmodule “Infrastrukturen” und “Anwendungen” betrachtet der Leitfaden, untergliedert nach Themen, wie zum Beispiel Netzwerkdienste oder Datenbankmanagementsysteme, zunächst die einzelnen Produkte und Technologien hinsichtlich ihres technischen Aufbaus und der technischen Besonderheiten sowie ihrer Funktionalitäten. Darüber hinaus wird auch ein Blick auf die bisherige Entwicklung, die Verfügbarkeit unterschiedlicher Versionen und Editionen sowie der Lizenzbedingungen, unter denen die Produkte und Technologien eingesetzt werden können, geworfen. Betrachtet wird dabei proprietäre und Open Source Software in gleichem Maße. Im Anschluss an die Produkt- und Technologiebetrachtung erfolgt innerhalb jedes Themenblockes die Betrachtung ausgewählter Migrationspfade.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der ersten Version des Migrationsleitfadens im Jahre 2003 bestand hinsichtlich der Ausgangssituation der IT-Infrastrukturen bei den Behörden ein relativ homogenes Bild. Dieses hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Zwar werden immer noch überwiegend Windows-basierte IT-Infrastrukturen betrieben, aber selbst hier gibt es sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Daneben haben sich die unterschiedlichsten Linux-basierten und auch heterogenen IT-Landschaften entwickelt. Diese zunehmende Heterogenität der IT-Landschaften führt dazu, dass differenziertere Möglichkeiten zur Migration bestehen und beschrieben werden müssen. Es wird unterschieden zwischen den ablösenden und den fortführenden Migrationspfaden.
In der heterogenen IT-Landschaft nimmt die Lösung von Univention eine immer größere Rolle ein, da Windows- und Linux-Systeme im Endgerätebereich gleichermaßen unterstützt werden. In einer rein homogenen Umgebung ist daher UCS nicht zwingend erforderlich. Diese Umgebung findet sich allerdings heute immer seltener in den Unternehmen an, was auch die Studie unter Beweis gestellt hat. Die DECOIT GmbH hat diesen Umstand sehr früh erkannt und hat sich aus diesem Grund zum Premiumpartner von Univention entwickelt.
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