LinuxTag: Warum Firmen wichtig für Open Source sind
Intels Open-Source-Cheftechniker hält Keynote auf dem LinuxTag 2008
Dirk Hohndel, Intels Linux-Chef, widmete sich auf dem LinuxTag in Berlin dem Verhältnis zwischen Firmen und Open-Source-Projekten. Er räumte mit dem Mythos auf, freie Software werde hauptsächlich von unabhängigen Programmierern in ihrer Freizeit geschrieben und sparte nicht mit Kritik.
Dirk Hohndel ist in der Open-Source-Community nicht nur aufgrund seiner Rolle beim Chiphersteller Intel bekannt, die er seit 2001 innehat. Viele kennen ihn noch als Chief Technology Officer (CTO) bei der Suse Linux AG. Zudem war er leitend im XFree86-Projekt tätig.
Beim diesjährigen LinuxTag musste Hohndel seine Grundsatzrede vor einem mäßig gefüllten Raum halten, denn zur selben Zeit sprach Kernel-Entwickler Dave Miller, der das technisch interessierte Publikum anzog. “Wer auch immer das geplant hat, muss mich hassen. Aber ich versuche, es nicht persönlich zu nehmen”, kommentierte Hohndel die Situation augenzwinkernd. Er hielt seinen Vortrag ohne Präsentation mit der Begründung, PowerPoint mache dumm und “OpenOffice.org nicht viel schlauer”.
Er begann mit einem Rückblick auf das Verhältnis zwischen…
Quelle: golem.de
