Linux News

News zu Linux Software, Abos und dem Linux Geschehen

Einträge aus dem Monat Februar 2008

Novell erzielt Gewinn im Quartal

29. Feb. 2008 von Linux

Novell hat seine vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2008 vorgelegt.

Das am 31. Januar beendete Quartal brachte hat Novell einen Gewinn von 8 Millionen US-Dollar ein. Die Einnahmen lagen bei 231 Mio. USD gegenüber 218 Mio. ein Jahr davor. Vor Steuern (nicht auf GAAP-Basis) ergab sich daraus ein Gewinn von 24 Mio. USD gegenüber einem Verlust von 1 Mio. USD ein Jahr zuvor. Die operativen Geschäfte ergaben in diesem Quartal einen Gewinn von 15 Mio. USD.

Die Einnahmen von Novell stiegen im Linux-Bereich am stärksten: Die Linux-Plattformprodukte wuchsen bezogen auf das Vorjahr um 65% auf 28 Mio. USD. Die Identitätsverwaltung legte um 15% auf 32 Mio. zu. Die System- und Ressourcenverwaltung (37 Mio.) wuchs um 5%, die Workgroup-Abteilung, mit 90 Mio. USD immer noch größtes Segment, legte 1% zu.

Der Kauf der Firmen SiteScape und PlateSpin wurde erst nach Ablauf des…

Quelle. pro-linux.de

Das Linux-Magazin überträgt vom 4. bis 9. März Vorträge vom LinuxForum im traditionellen LinuxPark der CeBIT in Hannover.

Das Vortragsprogramm »LinuxForum« ist Bestandteil des traditionellen LinuxPark auf der CeBIT. Dort werden vom 4. bis 9. März Vorträge zum Einsatz von Linux und freier Software angeboten. Die Themen-Schwerpunkte sind Green-IT, Software as a Service (SaaS), Security, Server- und Systemadministration, Linux-Desktop-Power und Web 2.0. Innerhalb jedes Schwerpunktes gibt es wiederum sehr unterschiedliche Vorträge von Firmen, Anwendern und Entwicklern. Das genaue Programm findet man beim Linux-Magazin.

Wer an den Vorträgen interessiert ist, aber nicht nach Hannover reisen will, kann dank einer Initiative des Linux-Magazins alle Vorträge direkt per OGG-Livestream ansehen. Von 9.15 oder 10.15 bis 17.15 bzw. 18.15 Uhr die überwiegend deutschsprachigen Vorträge gesendet. Zusätzlich werden alle Vorträge aufgezeichnet und nach der Veranstaltung zum Download bereitgestellt.

Das Ansehen des Live-Streams ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung. Der Stream kann mit…

Quelle: pro-linux.de

Berliner Polizei wählt Linux

29. Feb. 2008 von Linux

Einsparung von einer Millionen Euro im nächsten Jahr

Die Berliner Polizei hat ihren Vertrag mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) verlängert, das die Datensicherung im Rechenzentrum des ITDZ regelt. Dabei spielt auch der Einsatz von Linux eine Rolle, wodurch sich die Behörde Ersparnisse im kommenden Jahr erhofft.

nsgesamt ist der Vertrag zwischen der Polizei und dem ITDZ auf zehn Jahre angelegt. Er regelt zum…

Quelle: golem.de

IBM (NYSE: IBM) hat heute den neuen Großrechner “System z10″ vorgestellt, der Kunden dabei helfen kann, ein Unternehmensrechenzentrum neuer Generation aufzubauen. Der neue Großrechnertyp wurde dafür entwickelt, die Rechenzentrumseffizienz dramatisch zu steigern, indem Leistung, Energieeinsparung, Kühlkosten und Flächenbedarf deutlich verbessert werden. Das System bietet ein extrem hohes Maß an Sicherheit und automatisiert die Verwaltung und Überwachung von IT-Ressourcen, um auf permanent wechselnde Anforderungen eingestellt zu sein.
Zusätzlich zur neuen Großrechnergeneration hat IBM ein 300-Millionen-Dollar-Investment bekanntgegeben, mit dem IBM Kunden dabei unterstützen wird, die nächste Generation des Rechenzentrums zu entwickeln. Der IBM Großrechner der nächsten Generation mit 64 Quad-Core- Prozessorchips wurde von Beginn an für Nutzersharing entwickelt. Er kann dabei von einigen hundert bis zu Millionen Anwender unterstützen. Der z10-Großrechner unterstützt eine breite Palette an Anwendungen. Zusätzlich zu Linux, XML, Java und wichtigen Service-Oriented-Architecture-(SOA)-bezogenen Anwendungen, arbeitet IBM mit Sun Microsystems und Sine Nomine Associates daran, das OpenSolaris-Betriebssystem auf System z einsetzbar zu machen.
Damit offenbart sich die Offenheit und Flexibilität des Mainframe-Konzepts. Vom Leistungsstandpunkt heraus gesehen kann der neue z10-Rechner bis zu 50 Prozent schneller sein als sein Vorgänger, bei einer um bis zu 100 Prozent gesteigerten Leistung bei rechenintensiven Anwendungen. Der z10-Mainframe entspricht in seiner Leistung bis zu 1500 x86-Servern, mit gleichzeitig bis zu 85 Prozent weniger Platzbedarf und geringerem Energieverbrauch. Der neue z10-Rechner kann dabei auch x86-Softwarelizenzen in einem Verhältnis von bis zu 30:1 einsparen.
Viele Unternehmen arbeiten derzeit nicht nur daran, die gestiegene Ineffizienz und Komplexität heutiger Rechenzentren zu verbessern, sondern auch am Prozeß, die IT-Ressourcen besser gemeinsam zu nutzen und sie spezifischen Geschäftszielen und schnell sich ändernden Geschäftsanforderungen besser anzupassen. Dabei helfen ihnen Großrechnerkonzepte.

Pressekontakt:
IBM Deutschland GmbH
Hans-Juergen Rehm
hansrehm@de.ibm.com

Novell kauft PlateSpin

26. Feb. 2008 von Linux

Novell will PlateSpin, einen Anbieter von Software für die Verwaltung von virtuellen Maschinen, übernehmen.

Erst vor kurzem hatte Novells Präsident und Geschäftsführer Ron Hovsepian angekündigt, kleinere Firmen aufkaufen zu wollen, um in zukunftsträchtigen Bereichen zu wachsen. Wenige Tage darauf wurde als erstes Resultat dieser Bemühungen die Akquisition von SiteScape verkündet.

Nun hat Novell angekündigt, die Firma PlateSpin für 205 Mio. US-Dollar in bar zu kaufen. PlateSpin produziert Software zur Verwaltung von Virtualisierung in Datenzentren. Sie soll sowohl Xen unter SUSE Linux Enterprise als auch VMware, Citrix, Microsoft und andere Virtualisierungs-Plattformen unterstützen.

Der Präsident und Geschäftsführer von Novell, Ron Hovsepian, sprach von einer nach zwei Seiten gerichteten…

Quelle: pro-linux.de

Skunk, Schwammerlklauber und Pfuh stehen zum Download bereit

Die Debian-basierte Linux-Live-CD für Administratoren und Nutzer von Kommandozeilen-Applikationen “grml” ist in der Version 1.1 alias “Skunk” erschienen. Die 64-Bit-Variante gibt es in der Version 0.2 mit dem prägnanten Codenamen “Schwammerlklauber”.

Grml 1.1 bzw. grml64 0.2 sind die beiden ersten stabilen grml-Ausgaben auf Basis des neuen Build-Frameworks “grml-live”, das seinerseits auf FAI (Fully Automatic Installation) basiert. Diese Basis nutzen die…

Quelle: golem.de

Die deutsche Flugsicherung (DFS) verwendet Linux und freie Software und reduziert auf diesem Weg ihre Kosten.

Auf der Open Source Meets Business-Konferenz in Nürnberg präsentierte Alexander Schatz, Leiter des DFS-eigenen Linux-Kompetenz- und Service-Zentrums, die Freie Software-Nutzung der Flugsicherung. “Die DFS betreibt bereits jetzt 1030 Anwendungen auf GNU/Linux. Auch alle zukünfigen Systeme werden auf dem freien Betriebssystem basieren”, so Schanz

Ausschlaggebend für die Nutzung von freier Software bei der DFS war die Tatsache, dass die Unterstützung für bestimmte Versionen oder Teile der bisher verwendeten proprietären Betriebssystemse eingestellt wurde oder die Hardware dafür nicht mehr verfügbar ist. Bis die DFS komplett auf Novells Suse Linux migriert ist, verwendet sie noch mehrere andere Unix-Distributionen wie HP-UX, True64, Solaris, SunOS, welche teilweise schon seit etlichen Jahren in Betrieb sind und für deren Anwendungen die Quellen nicht vorhanden sind.

Mit einem Wechsel auf Linux / OpenSource-Software reduziert die DFS Kosten, indem sie über ein einheitliches Betriebssystem verfügt, einfach austauschbare Hardware, z. B. “PCs” (x86), einsetzen und von leichter Portierbarkeit der Anwendungen, einem einheitlichen Systemmanagement, Entwicklungsstandards wie LSB und POSIX sowie guten Support durch Entwicklergemeinde und Hersteller profitieren kann. Zudem wird die Entwicklung und Vermartung eigener Software wie das Radardatenverarbeitungssystem Phoenix erleichtert. Weitere Vorteile verspricht sich…

Quelle: pro-linux.de

Google eröffnet das Rennen zum Mond

22. Feb. 2008 von Linux

30 Millionen US-Dollar Preisgelder ausgelobt

Das nächste Rennen zum Mond ist eröffnet: Waren es vor 40 Jahren die USA und die Sowjetunion, die versuchten, als Erstes den Fuß auf den Erdtrabanten zu setzen, streben Anfang des 21. Jahrhunderts private Initiativen in den Weltraum.

Der Anreiz ist groß: 20 Millionen US-Dollar winken dem Team, das es schafft, bis zum 31. Dezember 2012 einen Roboter auf den Mond zu schießen. Bedingung ist, dass der Roboter weich landet, sich mindestens 500 Meter von seinem Landeplatz weg bewegt und schließlich Bilder, Videos und Daten zur Erde sendet. Nach dem 1. Januar 2013 reduziert sich das Preisgeld um 5 Millionen US-Dollar. Der Wettbewerb endet am 31. Dezember 2014.

Insgesamt 30 Millionen US-Dollar haben Google und die gemeinnützige X-Prize-Foundation als Preisgeld…

Quelle: golem.de

Scientific Linux 5.1 kann nun mittels verschiedener CD- und DVD-Live-Images ohne Installation genutzt oder getestet werden.

Scientific Linux ist ein freier Nachbau von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), der die Änderungen gegenüber dem Original minimal halten will. Er entstand an Forschungseinrichtungen wie CERN und Fermilab und soll sich leicht an eigene Bedürfnisse anpassen lassen, indem man beispielsweise eigene, speziell benannte Pakete hinzufügt. Der Support für Scientific Linux erfolgt durch die Gemeinschaft. Anders als bei anderen freien Nachbauten von RHEL gibt es keinen kommerziellen Support.

Einen Monat nach der Freigabe von Version 5.1, die auf Red Hat Enterprise Linux 5.1 fußt, sind nun auch Live-CDs in mehreren Varianten verfügbar. Gemeinsame Features dieser Systeme sind ein schreibbares Root-Dateisystem, automatische Erkennung der Hardware, die Möglichkeit, eine Installation auf die Festplatte vorzunehmen, die Möglichkeit, auf einen USB-Stick zu installieren, und die Möglichkeit, sie über NFS als…

Quelle: pro-linux.de

Mandriva-Zweigstelle in Litauen

18. Feb. 2008 von Linux

Mandriva verfolgt seine Strategie, ein internationales Netzwerk mit lokalen Partnern aufzubauen, weiter und gab diese Woche die Gründung von Mandriva Litauen bekannt, welches Verkauf und Unterstützung für Mandriva in Litauen übernehmen soll.

“Für Unternehmen und Einzelpersonen wird es möglich, Produkte und Service direkt vom Hersteller des Systems in Litauen zu beziehen” sagt K. Adomaitis, Manager von Mandriva Lithuania. Unternehmen, die gewillt sind, Mandrivas Betriebssystem zu testen, können dafür auf den “Corporate Desktop 2008″ und den “Corporate Server 4″ zurückgreifen. Die Gründung von Mandriva Litauen ist für den Anbieter des freien Betriebssystems ein wichtiger Schritt, um freie Software und ihre Vorteile der Gesellschaft und Geschäftswelt des baltischen Landes näher zu bringen. In dem kommenden Jahr möchte Mandriva Litauen mehr Server und die damit verbundenen Annehmlichkeiten wie leichtere Netzwerk-Administration oder zentralisierte Backups unters Volk bringen.

Wie schon bei den regionalen Mandriva-Niederlassungen der vergangenen Jahre möchte Mandriva auch in Litauen eine rege lokale Gesellschaft aufbauen und dazu die Ressourcen der hiesigen Händler und Verkaufskanäle nutzen, um den Absatz seines…

Quelle: pro-linux.de