Oracle stellt eigene Server-Virtualisierung vor
Oracle hat eine eigene Virtualisierungslösung »Oracle VM« angekündigt, die eine Variante von Xen mit kommerziellem Support darstellt.
Immer öfter tritt der Datenbankriese Oracle in Konkurrenz zu kommerziell unterstützten Open-Source-Projekten. Der Hersteller der Datenbank Berkeley DB, Sleepycat, wurde im Februar 2006 gleich ganz gekauft, bald darauf gefolgt von InnoDB. Im Oktober 2006 wurde eine eigene, auf den Quellen von Red Hat Enterprise Linux beruhende, Distribution auf den Markt gebracht, die den bereits angebotenen Support für die Red Hat-Distribution ergänzen sollte. Auf der anderen Seite sieht sich Oracle selbst der Konkurrenz durch freie Software ausgesetzt, beispielsweise PostgreSQL.
Nun macht Oracle mit »Oracle VM« auch XenSource, dem Hersteller des Hypervisors Xen, Konkurrenz. »Oracle VM« soll vor allem durch die Zertifizierung mit wichtigen Oracle-Produkten punkten. Das Produkt beruht auf Xen und bringt eine
Quelle: pro-linux.de
