Microsoft will Red Hat-User zur Kasse bitten
Laut Aussage von Steve Ballmer, CEO von Microsoft, verletzen Red Hat-Anwender das geistige Eigentum des Unternehmens und sollten deshalb Zahlungen an Microsoft leisten.
»Diejenigen, die Red Hat benutzen, haben in Anbetracht unseres geistigen Eigentums die Verpflichtung, uns letztendlich zu entschädigen«, so Ballmer letzte Woche in London. Damit hat er zum wiederholten Male behauptet, dass Linux und andere Open-Source-Software die Patente von Microsoft verletzen. Zusätzlich deutete Ballmer an, die Kunden von Red Hat zur Kasse bitten zu wollen. Dazu möchte er ein »IP Framework« aufbauen, welches geschlossene und offene Software überspannt.
Ballmers Drohungen sind nicht neu. Bereits Ende des vergangenen Jahres behauptete der Manager, in Linux und in Open-Source-Anwendungen geistiges Eigentum von Microsoft gefunden zu haben. Einen Beweis für die Richtigkeit der Anschuldigungen blieb Ballmer allerdings, trotz zahlreicher Aufforderungen, immer noch schuldig. Die Betreiberin des Blogs Groklaw.net bezeichnete die Äußerungen Ballmers als FUD: »Lasst ihn klagen, wenn er denkt, dass er einen…
Quelle: pro-linux.de
