Linux News

News zu Linux Software, Abos und dem Linux Geschehen

Einträge aus dem Monat Oktober 2007

Das Software Freedom Law Center hat eine außergerichtliche Einigung der Busybox-Entwickler mit Monsoon bekanntgegeben und das Gerichtsverfahren einstellen lassen.

Das Software Freedom Law Center (SFLC) hatte gegen die Firma Monsoon Multimedia wegen eines vermuteten GPL-Verstoßes am 19. September 2007 Klage eingereicht. Monsoon hatte BusyBox in der Firmware einiger Produkte verwendet, woraus auch kein Geheimnis gemacht wurde. Jedoch hatte das Unternehmen den Quellcode nicht bereitgestellt und damit die GPL verletzt. Laut SFLC waren der Klage Versuche vorausgegangen, die Firma zum Einhalten der Lizenz zu bewegen, die jedoch vergeblich waren.

Erst nachdem die Klage eingereicht war, meldete sich Monsoon Multimedia zu Wort. Das Unternehmen gab eine Erklärung ab, wonach es die GPL vollständig einhalten will, und begann Verhandlungen mit den Klägern über die Bedingungen einer Beilegung des Konflikts.

Die Bedingungen, auf die sich beide Seiten einigten, wurden nun bekannt gegeben. Monsoon wird einen Beauftragten für die Einhaltung von Open-Source-Lizenzen im Unternehmen ernennen. Der Quellcode der von Monsoon modifizierten…

Quelle: pro-linux.de

“Kippie” mit Release Candidate der KDE Development Platform

Der Linux- und Unix-Desktop KDE 4.0 ist nun in der vierten Beta-Version “Kippie” verfügbar, mit der die Entwickler Nutzer zu Tests animieren wollen. Die Beta soll helfen, den KDE-Quelltext weiter aufzupolieren, wofür Rückmeldungen von Anwendern gebraucht werden. Die KDE Development Platform, die bereits vor dem gesamten Desktop erscheinen wird, ist nun als Release Candidate verfügbar.

Nach Veröffentlichung der letzten Beta-Versionen wurden nach Angaben der Entwickler jedes Mal viele Fehler korrigiert, so dass nun die Anwender die neue Version testen sollen, um weitere Probleme aufzuspüren. Die nur knapp…

Quelle: golem.de

Die Beteilungsgesellschaft MAX21 Management und Beteiligungen AG sponsert den mit 50.000 Euro dotierten ersten Preis des “Open Source Business Award”, der jährlich vom Linux Business Campus Nürnberg (LBCN) verliehen wird.

Der europaweit ausgeschriebene Businessplanwettbewerb richtet sich an alle Start-up-Unternehmen, die erfolgversprechende Open Source-Geschäftskonzepte entwickelt haben und diese nun von einer fachkundigen Jury prüfen lassen möchten. Den ersten drei Platzierungen winken attraktive Prämien.

Den mit 50.000 Euro dotierten ersten Preis stiftet in diesem Jahr die MAX21 Management und Beteiligungen AG. “Wir möchten damit dem innovativsten Unternehmen aus dem Open Source-Umfeld den Marktzugang erleichtern. Natürlich beraten wir auch den Gewinner bei der Umsetzung seines Businessplans”, erläutert Walter Erl, Vorstand der MAX21 AG, den Grund für die finanzielle Beteiligung.

Der Open Source Business Award (OSBA) gilt als Trendsetter für die europäische Softwareindustrie und als Plattform für Wissensaustausch und Netzwerkbildung. Die Preisverleihung findet am 23. Januar 2008 auf dem Heise Kongress “Open Source Meets Business” in Nürnberg statt.

Über MAX21 Management und Beteiligungen AG

MAX21 AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die junge Open Source-Unternehmen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle unterstützt und neue Geschäftsfelder erschließt. Neben dem gezielten Einsatz von Kapital bietet MAX21 ihren Portfoliounternehmen Dienstleistungen für die Bereiche Organisation & Administration, Marketing & Vertrieb sowie Recruiting an. Das bisher einzigartige Geschäftskonzept macht MAX21 zum wichtigsten unabhängigen Marktplatz für Open Source-Lösungen in Europa. Die wichtigsten Unternehmen der MAX21-Gruppe konzentrieren sich auf die Geschäftsbereiche Postdienstleistung, Security, ERP und Voice-over-IP. Ziel der MAX21 ist es, pro Jahr eine dieser Beteiligungen an die Börse zu begleiten oder an interessierte Unternehmen zu verkaufen.

Die MAX21 AG ist im Entry Standard (Open Market) an der Frankfurter Börse notiert (Wertpapierkennnummer: A0D88T, ISIN: DE000A0D88T9, Börsenkürzel: MA1).

Pressekontakt:
MAX21 Management und Beteiligungen AG
Stefanie Schwarz, Marketing und Kommunikation
Postfach 100121
64201 Darmstadt
Tel.:   06151/9067-154
Fax:    06151/9067-296
E-Mail: presse@max21.de
Internet: www.max21.de

Der Linuxverband übt scharfe Kritik an der Einigung zwischen Microsoft und der EU Kommission im Kartellverfahren gegen Microsoft.

Nachdem der Europäische Gerichtshof im September den Einspruch von Microsoft gegen die Verurteilung im Kartellverfahren größtenteils zurückgewiesen hat, erklang vor allem im Lager der freien Software harsche Kritik. Im Rahmen der Einigung hatte sich Microsoft bereit erklärt, die Schnittstellen bestimmter Technologien gegen Gebühren offenzulegen. Benjamin Henrion, Vertreter der FFII in Brüssel, kritisierte die Einigung als ein Sieg für Microsoft. Laut Henrion schade die Europäische Kommission, die laut FFII nur an einem Sieg »auf dem Papier« interessiert war, der europäischen Wirtschaft und vor allem freier Software.

Gewohnt spitzzüngig zeigt sich auch der Linuxverband. Die Einigung sei schon aus wettbewerbsrechtlichen Aspekten ein unverständlicher Kniefall vor dem Softwaregiganten. Die Kommission legitimiere Microsoft zur Erhebung eines Strafzolls auf Interoperabilität. »Die Rechnung zahlen letztendlich die Anwender. Durch die Entscheidung der Kommission wird die wettbewerbsbeherrschende Stellung von…

Quelle: pro-linux.de

Wie sich bereits im Frühjahr abzeichnete, stellt sich der Berliner Senat einer Umstellung auf Linux und Open Source entgegen.

In einem Gesetzentwurf (PDF), der laut Heise-Newsticker bereits die erste Lesung passiert hat, heißt es zwar, dass bei der Beschaffung von neuer Hardware darauf geachtet werden soll, dass die Verwendung von Open-Source-Betriebssystemen uneingeschränkt möglich ist. Ferner sollen bei der Beschaffung von Software offene Standards in Bezug auf Schnittstelle und Dokumentenformate als Beschaffungskriterien vorgegeben werden. Diese Begriffe sind nicht definiert und können beispielsweise ähnlich inkonsequent ausgelegt werden wie die Haltung der Bundesregierung zu offenen Standards. Nach dieser Regelung könnten auch Dokumentenformate wie OOXML von Microsoft als ausreichend offen angesehen werden, was nach Ansicht von Organisationen wie FFII und Linux-Verband im Widerspruch zur Definition offener Standards durch die Europäischen Union steht.

Berlins Bürgermeister Wowereit hatte bereits im Mai erklärt, dass die von den Abgeordneten angemahnte Migration hin auf…

Quelle: pro-linux.de

Distributionsunabhängiges Handbuch als “Openbook” veröffentlicht - Zahlreiche Hintergrundinformationen

Open Source muss sich nicht nur auf den Code selbst beschränken, immer öfter werden auch Bücher gleichzeitig zu ihrer Druckversion kostenlos zum Download angeboten. Ein solches Beispiel ist nun “Linux – das distributionsunabhängige Handbuch”: Das umfangreiche Kompendium von Johannes Plötner und Steffen Wendzel wurde als “Openbook” veröffentlicht.

Lesen

Das Werk, das sich eingehen mit…

Quelle: derstandard.at

Projekt “Prism” soll Web-Anwendungen ins Betriebssystem integrierbar machen - Freie Alternative zu Adobes AIR

Die EntwicklerInnen der Mozilla Foundation wollen Web-Anwendungen nun auch in einer Offline-Version verfügbar und in das Desktop-Betriebssystem der AnwenderInnen integrierbar machen. Dies ist das erklärte Ziel des nun präsentierten Projekts Mozilla Prism.

WebRunner

Prism basiert auf “WebRunner” und soll es, vereinfacht gesagt, ermöglichen, dass AnwenderInnen ihre liebste…

Quelle: derstandard.at

Beta steht zum Download bereit

Der norwegische Browser-Hersteller Opera hat die erste Beta der Version 9.5 freigegeben. Die unter dem Code-Namen Kestrel entwickelte Fassung kommt mit einer überarbeiteten Rendering-Engine und zusätzlichen Funktionen im E-Mail-Client. Das geht aus den gestern in Oslo vorgestellten Release-Notes hervor.

Die Veränderungen an der Rendering-Engine bewirken nach Angaben der Entwickler eine geringere Belastung des Arbeitsspeichers. Auch an der Geschwindigkeit beim Seitenaufbau habe man weiter gefeilt, so das Unternehmen.

Beim integrierten E-Mail-Client verbesserte man den Angaben zufolge die…

Quelle: de.internet.com

Am 20. Oktober 2007 war es soweit. Das neue Auslieferungs- und Erlebniszentrum der Marke BMW in unmittebarer Nachbarschaft zur Firmenzentrale und dem Münchner Werk wurde eröffnet.

Die BMW Welt ist das Portal zum Markenerlebnis BMW, das neben der Auslieferung von Neufahrzeugen an Kunden die exklusive Präsentation der BMW Automobile und Motorräder zum Ziel hat. Multimediale Vorführungen und Exponate vermitteln Einblicke in Forschung, Entwicklung sowie Produktion und bieten die Gelegenheit, die Marke BMW ganzheitlich zu erleben.

Zusätzlich gibt es weitere Ausstellungsobjekte, wie den BMW xDrive Fahrsimulator, der Besuchern die einmalige Gelegenheit bietet, auf einer Teststrecke das intelligente Allradsystem von BMW zu erleben. Das virtuelle Realitätssystem berechnet in Echtzeit die jeweiligen authentischen Reaktionen von BMW xDrive in den entsprechenden Fahrsituationen. Anhand der Aufzeichnung der jeweiligen Fahrt sieht der Besucher die Wirkungsweise bei unterschiedlichen Fahrbahnverhältnissen im Vergleich zu einem Fahrzeug ohne BMW xDrive.

Diese anschauliche Simulation beruht auf einer Softwareplattform, die für alle bei BMW im Einsatz befindlichen Fahrsimulatoren verwendet wird. Philosys arbeitet bereits seit Jahren an der ständigen Weiterentwicklung dieser Simulatoren für BMW mit und ist in die permanente Anpassung an immer neue Aufgabenstellungen und zu testende elektronische Systeme involviert.

Für das Exponat der BMW Welt übernahm Philosys die Verantwortung für die Integration aller beteiligten Simulator-Komponenten, deren Konfiguration und Test sowie später die weitere Betreuung des Systems im Einsatz.

Als erster Kontakt für alle an dieser Simulation beteiligten BMW-Abteilungen und Partner fungierte Philosys als zentrale Koordinationsstelle und leistete wertvolle Unterstützung, um die vielfältigen Anforderungen bis zum erfolgreichen “going live” unter einen Hut zu bringen.

Die BMW Welt ist täglich von 9.00 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.

Ansprechpartner:

Herr Eckhard Voigt
Sales/Marketing
E-Mail: eckhard.voigt@philosys.de
Telefon: +49 89 321 407 15
Fax: +49 89 321407 12
Zuständigkeitsbereich: Manager Sales und Marketing

Über Philosys Software GmbH:
Philosys Software GmbH had been founded in 1988 by four former Kontron developers. The privately owned and always profitable company positions itself as an IT- und software development services provider with a clear focus on Linux and Open Source in the development of Embedded and Realtime system software and technical applications. Among our clients are leading hardware-, software- and systems vendors as well as R&D departments of large automotive, telecommunications and manufacturing corporations. Philosys partners both with global leading hardware vendors, as there are Intel, Freescale, IBM, HP and Sun Microsystems and as well leading development software vendors in the Embedded and Realtime market space as MontaVista and now VirtualLogix. Philosys’ offerings comprise of consulting services, trainings, planning, design and implementation of software applications. More information can be found under: http://www.philosys.de

Friedensnobelpreis für den Kampf gegen Softwarepatente?

Wenn der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore den Friedensnobelpreis für seine Aufklärungsarbeit über den Klimawandel erhalten kann, dann hat Richard Stallman ihn für seinen Kampf gegen Softwarepatente verdient. Diese Auffassung vertritt zumindest Michael Tiemann, Vorsitzender der Open Source Initiative und Vizepräsident für Open-Source-Angelegenheiten bei Red Hat.

Al Gore sei schließlich kein Wissenschaftler, der die Konsequenzen des CO2-Ausstoßes entdeckt, vorausgesagt oder eine Theorie dazu verfasst habe. Er habe stattdessen Wissenschaftlern - auch früheren Nobelpreisträgern - zugehört, ihre Theorien als wahr akzeptiert und sich entschlossen, das Thema in die Politik zu bringen, schreibt Michael Tiemann in seinem Blog bei der Open Source Initiative.

Gore habe das Wissen über den Klimawandel bei der Allgemeinheit vergrößert und Grundlagen für den…

Quelle: golem.de