Linux News

News zu Linux Software, Abos und dem Linux Geschehen

Einträge aus dem Monat Juni 2007

Am 12. Juli 2007 um 15.00 Uhr startet die dmc digital media center GmbH eine Vortragsreihe zum Thema Enterprise Content Management (ECM). In der Vortragsreihe “Open Source ist reif für ECM” möchte dmc gemeinsam mit Experten aus Recht und Wirtschaft, sowie ECM-Lösungspartnern von dmc die neuen und innovativen Lösungswege vorstellen, die sowohl Open Source als auch Best Practice aus der kommerziellen Welt einschließen. dmc möchte Potenziale aufzeigen und gleichzeitig den rechtlichen Rahmen beleuchten.

Das Thema der ersten Veranstaltung am 12.Juli lautet: “Der pragmatische Ansatz von ECM & Co. - Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten für Ihren geschäftlichen Erfolg und erfüllen Sie zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen.”

Heiko Robert, director enterprise content management von dmc referiert zu den neuen Ansätzen im ECM mit Standards und offenen Architekturen. Dr. Bernd Wild, Geschäftsführer der intarsys consulting GmbH wird über “Elektronische Signaturen - Auf dem Weg zu medienbruchfreien Geschäftsprozessen” sprechen und schließlich wird Stefan Wittjen, Geschäftsführer der Röver Consulting GmbH, den Teilnehmern Informationen zum rechtsicheren Umgang mit digitalen Dokumenten, zum Nutzen und der Nutzung elektronischer Signaturen und zur revisionssicheren Archivierung präsentieren.

Interessenten können sich über Termine, Themen und Referenten unter www.dmc.de/ecm informieren.

“Open Source & Standards für das papierlose Büro - Smarte Lösungen für die elektronische Dokumentenerfassung und -verarbeitung in Ihrem gesamten Unternehmen” lautet das Thema für den nächsten Vortrag am 26.Juli 2007.

Seit Anfang August 2006 ist dmc mit dem Geschäftsbereich für Enterprise Content Management und Portale erster Implementierungspartner von Alfresco  und seiner gleichnamigen Dokumenten- und Enterprise Content Management Lösung in Deutschland.

Pressekontakt:

dmc digital media center GmbH
Steffi Ahrendt
Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit ECM / E-Health
Telefon: +49 (0) 711-601747-239
Fax:     +49 (0) 711-601747-141
Mail:    steffi.ahrendt@dmc.de

Wind River wird mit seinen VxWorks- und Linux-Plattformen alle künftigen Multicore-Prozessoren von Freescale unterstützen

Wind River, Spezialist für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen, wird den neuen Multicore-Prozessor MPC8572D von Freescale Semiconductor unterstützen sowie alle weiteren von Freescale geplanten Multicore-Prozessoren. Für die neuen Kommunikationsplattformen wird Wind River umfangreiche Toolsets sowie Laufzeit-Umgebungen, Interprozessor-Kommunikationsprotokolle und Technologien für die Entwicklung und Optimierung von Multicore- und Multiprocessing-Lösungen bereitstellen. Sie sollen Entwicklungsingenieuren die Arbeit an aktuellen Projekten und weiterhin die Migration von aktuellen Kommunikationsprodukten auf künftige Versionen auf der Grundlage neuer Hardware-Plattformen erleichtern. Die spezifischen Funktionalitäten sollen jeweils bei der Auslieferung der neuen Freescale-Prozessoren verfügbar sein.

Die englischsprachige Originalversion der Mitteilung finden Sie unter: www.windriver.com/news/press/2007.html

Weitere Informationen:

Pressoffice Wind River
windriver.talkabout.de

talkabout communications gmbh
Sabine Fach
81669 München
Tel.: +49 89 459954-21
E-Mail: SFach@talkabout.de
Internet: www.talkabout.de

Wind River GmbH
Evelyn Hochholzer
85737 Ismaning
Tel.: +49 89 962445-120
E-Mail: evi.hochholzer@windriver.com
Internet: www.windriver.com

Über Wind River

Wind River zählt zu den Marktführern für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen. Das Portfolio umfasst Betriebssysteme, Entwicklungsumgebungen, Middleware und Services für die Konzeption, die Entwicklung und den Betrieb von Software, die zur Steuerung von Komponenten in Produkten und Gütern der Industrie, des Automobilbaus, des Netzwerkmarktes, der Luft- und Raumfahrt und des Consumerbereiches eingesetzt wird. Mit den brachenspezifischen Entwicklungssuiten und Plattformen von Wind River Workbench erstellen Unternehmen Device Software in hervorragender Qualität und verringern Kosten, Aufwand und Risiken in allen Phasen des Entwicklungsprozesses vom Konzept bis zum eingesetzten Produkt.
Wind River wurde 1981 gegründet. In der Unternehmenszentrale im kalifornischen Alameda und in Niederlassungen in der ganzen Welt beschäftigt Wind River über 1.100 Mitarbeiter. Zu den Kunden von Wind River gehören Alcatel, Intel, Siemens, Nokia, BMW, Mitsubishi und Boeing.

Die Linux-Distributoren spalten sich

29. Jun. 2007 von Linux

Die Linux-Distributoren spalten sich

Was Microsoft durch seine Produkte nicht geschafft hat, erreichte man mit Vereinbarungen
Die Linux-Community spaltet sich - die Patentvereinbarungen mit dem Dauerrivalen Microsoft haben erreicht, was die Produkte aus Redmond bislang nicht geschafft haben - eine heftige Streiterei und Diskussion unter den Distributoren.

Für und gegen Microsoft

In den letzten Wochen kam es immer wieder zu Meldungen über Vereinbarungen rund um Patentfragen zwischen einzelnen Linux-Distributoren und Microsoft. Als Reaktion darauf erklärten Mandriva, Red Hat und Ubuntu, dass sie an keiner ähnlichen Abmachung mit Microsoft interessiert seien und auch keinen Sinn darin sehen würden.

Mit Novell fing es an

Die Unstimmigkeiten in der Community begannen schon im letzten Herbst, als Novell, der SUSE Linux-Distributor, eine entsprechenden Vereinbarung mit Microsoft unterzeichnete und damit Microsoft-Patente akzeptierte und anerkannte. Aus Sicht anderer Distributoren war dies aber nicht mehr als ein gelungener Marketing-Schachzug von Microsoft. Dem Beispiel Novell folgten Xandros und Linspire.

“Es ist nicht gut”

Es folgten heftige Diskussionen und heftige Kritik von allen Seiten und aus den unterschiedlichen Lagern. Einigkeit herrscht dafür bei den Experten und Anwendern, diese sehen in den jüngsten Diskussionen und Abmachungen mit Microsoft eine schlechte Entwicklung. Gegenüber der Computerworld meinte etwa der Linux-Verantwortliche für den öffentlichen Sektor in Florida, Vijay Sonty, dass dies…

Quelle: derstandard.at 

Als erste Linux-Plattform überhaupt setzt Honeywell Aerospace die Wind River Platform for Network Equipment, Linux Edition (PNE-LE), für ein Raumfahrtprojekt ein. Sie soll als Basis für das Projekt Space Technology 8 (ST8) Dependable Multiprocessor genutzt werden, das der Entwicklung einer neuen Generation von Supercomputern für Raumfähren dienen soll.

Honeywell Aerospace agiert als Hauptauftragnehmer der NASA für dieses Projekt. Die neuen Supercomputer für Raumfähren und Roboter sollen in der Lage sein, den Fehlertoleranz-Level des…

Quelle: elektronikpraxis.vogel.de

Retroshare jetzt auch für Linux

29. Jun. 2007 von Linux

Der Instant Messenger Retroshare, der im Unterschied zu anderen Systemen ohne Server auskommt, ist nun auch für Linux verfügbar.

Als erste Version für Linux wurde Version 0.3.0 RC1 zur Verfügung gestellt. Der Code steht unter der LGPL.

Retroshare bezeichnet sich als das Peer-to-Peer-Netzwerk der nächsten Generation. Er bietet serverloses Chatten über einen Instant Messenger und sichere Filesharing-Funktionen. Dieses anonyme Filesharing ist auf Freunde beschränkt, anders als bei normalen Peer-to-Peer-Systemen, zu denen jeder Zutritt hat. Man kann Freundeslisten erstellen, einen Gruppenchat starten und spamfreie E-Mails zu seinen Freunden senden. Dieses System wird als Friends-to-Friends Network bezeichnet und soll sicherer als normale…

Quelle: pro-linux.de

Aktuelle Linux-Systeme verbrauchen 15-25 Prozent weniger Strom als noch vor drei Monaten - Verbesserungen an Kernel und Anwendungen

Auch in der freien Softwareentwicklung gibt es immer wieder Modethemen, aktuell ist das im Linux-Umfeld zweifelsohne der Bereich des Stromsparens. Mit einer ganzen Reihe von Initiativen ist es den Linux-EntwicklerInnen in den letzten Monaten gelungen hier massive Fortschritte zu erzielen - weitere Verbesserungen sollen folgen.

Tickless

Die Basis für all diese Bemühungen lieferte die Release des Kernel 2.6.21 ab: Mit diesem wurden eine Reihe von Patches aufgenommen, die das System “tickless” laufen lassen. Statt wie bisher fix…

Quelle: derstandard.at

Constantinus-Doppelsieg in der Kategorie Open Source für oberösterreichische Firmen

Linz (ots) - Beim Constantinus 2007 - Österreichs großem Berater- und IT-Preis -  hat das Bundesland Oberösterreich seine bundesweite Vorreiterrolle bei Open Source-Lösungen untermauert. “Die GRZ IT Gruppe holte den Open Source-Constantinus nach Oberösterreich. Und auch der zweite Platz ging mit der Silbergrau Consulting & Software in die Landeshauptstadt Linz”, sagte DI Wilfried Seyruck, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung und IT in der WKOÖ. Der Constantinus wurde am 21. Juni im Rahmen einer großen Gala in Salzburg vergeben.

Mehr Sicherheit durch Open Source

“Sicherheitsprobleme im IT-Bereich stellen für Unternehmen ein großes Risiko dar. Das Siegerprojekt beweist, wie Open Source dazu beitragen kann, die IT-Sicherheit in Unternehmen deutlich zu steigern”, sagte Herbert Hofmann, Sprecher der Open Source Experts Group in der WKO, im Rahmen einer Pressekonferenz in Linz. Der Constantinus-prämierte NetScanAssistant der GRZ IT Center Linz zeige gleich in mehrfacher Hinsicht die Vorteile von Open Source-Lösungen auf: “Beim NetScanAssistant handelt sich um ein maßgeschneidertes und hocheffizientes Produkt, das im Gegensatz zu vielen herkömmlichen ‘Standard-Lösungen’ genau auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt ist. Das betrifft selbstverständlich auch eventuelle Weiterentwicklungen.”

Bei Open Source-Lösungen sei eine einfache und unkomplizierte Wartung möglich. Hofmann: “Diese Transparenz ist gerade im Sicherheitsbereich, in dem der NetScanAssistant zum Einsatz kommt, von großer Bedeutung. Bei Open Source gilt das 100.000-Augen-Prinzip: Der Quellcode wird permanent von zahlreichen Personen untersucht. Das garantiert die größtmögliche Sicherheit der Lösung”, erläutert der Sprecher der Experts Group. Auch der Kostenfaktor spreche für offene Software: “Kunden investieren nicht in Lizenzgebühren, sondern in spezifische Lösungen, bei denen Qualität und Effizienz im Mittelpunkt stehen.”

Siegerprojekt NetScanAssistant

Die GRZ IT Center Linz GmbH hat für die LOGIS IT Service GmbH den “NetScanAssistant” entwickelt. “Es handelt sich um eine auf Open Source basierende Lösung, die Lücken im Sicherheitsbereich vollautomatisch erkennt und dokumentiert”, so LOGIS-Geschäftsführer Hermann Sikora. Das Werkzeug erzeugt automatisiert hochqualitative Risk-Reports und kann von unterschiedlichsten Geräten aus bedient werden - vom PC/Browser bis hin zum Smartphone. Der NetScanAssistant ermöglicht dem Management und den Sicherheitsverantwortlichen, aktiv und automatisiert aktuelle Ergebnisse anzufordern - zum Beispiel per E-Mail. Der Audit wird gestartet, durchgeführt und das Ergebnis an den Absender geschickt. Das Reportmanagement wird wie die Steuerung der Netzwerkaudits per Eclipse-Plug-in, Kommandozeile oder signierter E-Mail durchgeführt. Vorgefertigte Standardabfragen erlauben eine massive Entlastung der Audit-Teams, ein historisches Bild der Netzwerkinfrastruktur inklusive angebundener Komponenten und die Erhöhung der Auditfrequenz.

Als Besonderheiten des NetScanAssistant nennt Oliver Hable von GRZ IT unter anderem das 4WT-Prinzip (Wir Wissen Was Wir Tun), die Langzeitarchivierung, Datenintegrität und Plattformunabhängigkeit. “Im Sicherheitsbereich muss man die Rahmenbedingungen inklusive Infrastruktur so gut wie möglich unter Kontrolle haben, das spricht für Open Source. Dazu kommt noch die Zukunftssicherheit der eingesetzten Technologien dank einer großen Community”, so Hable weiter.

Die GRZ IT Center Linz GmbH, ein Unternehmen der GRZ IT Gruppe, wurde 1971 als Rechenzentrum für Banken und Handelsunternehmen gegründet und ist heute eines der größten und erfolgreichsten Rechenzentren und IT-Systemhäuser Österreichs.

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Michael Unger,
wiko wirtschaftskommunikation,
Tel. 0699 - 16020015,
mailto:michael.unger@wiko.co.at,
www.wiko.co.at

Der Europa-Release besteht aus 21 Projekten

Die Eclipse Foundation kündigte heute die Verfügbarkeit ihres jährlichen koordinierten Projekt-Release an, der in diesem Jahr den Codenamen Europa trägt. Europa beinhaltet 21 Eclipse-Projekte für Software-Entwickler und ist mehr als doppelt so groß wie der letztjährige Rekord-Release.

Der Release besteht aus über 17 Millionen Codezeilen und den Beiträgen von über 310 Open Source-Entwicklern aus 19 verschiedenen Ländern. Der Release von 2006 unter dem Namen Callisto umfasste 10 Projektteams, 7 Millionen Codezeilen, 260 Open Source-Entwickler aus 12 Ländern. Dies ist das vierte Jahr in Folge, in der die Eclipse-Community einen großen Release planmäßig ausliefert.

Innovationen im Europa-Release sind unter anderem eine neue Laufzeittechnologie für die Erstellung von Server-Anwendungen, Entwicklerwerkzeuge für serviceorientierte Architekturen (SOA), Werkzeuge für eine verbesserte Zusammenarbeit im Team sowie eine Unterstützung für Benutzer der beliebten Programmiersprache Ruby.

“Eclipse ist eine sehr erfolgreiche offene Entwicklungsplattform für die Softwareindustrie”, so Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation. “Der Europa-Release von Eclipse ist ein wichtiger Meilenstein für die Einhaltung der Strategie unserer Gemeinschaft, eine allgemeine Entwicklungsplattform für eingebettete, Rich Client-, Rich Internet- und Server-Anwendungen bereitzustellen. Der ungeheuere Vorteil von Eclipse ist, dass es alle diese verschiedenen Anwendungstypen mit einem allgemeinen Komponentenmodell, Frameworks und Tools abdeckt.”

Der Europa-Release steht ab dem 29. Juni 2007 unter eclipse.org zur Verfügung. Es wurden neue Download-Optionen geschaffen, um vollständige Download-Pakete für Benutzer zur Verfügung stellen zu können, die eine Java IDE, JEE IDE, C/C++ IDE sowie einen SDK für RCP- und Plugin-Entwickler benötigen.

Die ausführliche Pressemitteilung zum Europa Release finden Sie auf der Website der Eclipse Foundation unter www.eclipse.org/org/press-release/

Informationen über Eclipse

Eclipse ist eine Open Source-Community, deren Projekte sich auf die Entwicklung einer offenen Entwicklungsplattform konzentrieren, bestehend aus erweiterbaren Frameworks, Tools und Laufzeitumgebungen für die Entwicklung, Verteilung und Verwaltung von Software über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Es handelt sich dabei um ein großes, lebendiges Umfeld aus maßgeblichen Technologieanbietern, innovativen Startup-Unternehmen, Universitäten, Forschungsinstitutionen und Einzelpersonen, die die Eclipse-Plattform erweitern, ergänzen und unterstützen.

Die Eclipse Foundation ist eine Non-Profit-Organisation und wird von ihren Mitgliedern unterstützt, die die Eclipse-Projekte verwalten. Weitere Informationen über Eclipse und die Eclipse Foundation erhalten Sie unter www.eclipse.org.

Alle Unternehmens- und Produktnamen sowie Dienstleistungsmarken können Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Unternehmen sein.

Pressekontakt:
Alin Frädrich
saalto Agentur und Redaktion GmbH
Tel. +49 (0)721-160 88 78
eMail: alin@saalto.de www.saalto.de

IBM hat mit Blue Gene/P eine neue Generation des derzeit leistungsfähigsten Supercomputers angekündigt. Blue Gene/P wurde für permanente Rechengeschwindigkeiten über ein Petaflop/s (eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde) entwickelt, was der dreifachen Leistung seines Vorgängers entspricht - dem gegenwärtigen Rekordhalter mit der Bestmarke von 367 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Blue Gene/P ist bis zu 100.000-mal leistungsfähiger als ein gewöhnlicher PC. Um eine annähernde Rechenleistung mit Laptop-Computern zu erreichen, bräuchte man so viele Geräte, dass sie gestapelt eine Höhe von zwei Kilometern erreichen würden. Blue Gene/P kann so konfiguriert werden, dass eine Spitzenrechenleistung von mehr als drei Petaflop/s erreicht werden kann.

Die Blue Gene-Linie hat ihren Ursprung in einer IBM Forschungsinitiative mit dem Ziel, hoch skalierbare und zuverlässige wissenschaftliche Computerplattformen zu entwickeln. Mit Blue Gene ist es den Designern gelungen, zwei zentrale Probleme, die sich als nachteilig für modernes Supercomputing erwiesen haben, zu lösen: Energieverbrauch und Platzbedarf. Seit seiner Einführung ist Blue Gene durch die Fähigkeit, wissenschaftliche Gleichungen in vorher nicht erreichbarer Zeit zu lösen, zu einem der wichtigsten Forschungsinstrumente aufgestiegen. Renommierte Forschungseinrichtungen und Universitäten haben Blue Gene/P bereits bestellt. In Deutschland planen das Forschungszentrum Jülich und die Max-Planck-Gesellschaft den Beginn der Installation von Blue Gene/P-Systemen in der zweiten Jahreshälfte 2007.

Blue Gene/P basiert auf modularem Design und kann nach Anforderung im Baukastenprinzip erweitert werden. Blue Gene/P kann bis zu 884 736 Prozessoren in 216 Racks skalieren. Das Betriebssystem basiert auf Linux. Erstmals hat auch das deutsche IBM Entwicklungszentrum in Böblingen an einer Blue Gene-Generation mitgearbeitet.

Pressekontakt:
Rückfragen bitte an:
IBM Deutschland
Hans-Juergen Rehm
hansrehm@de.ibm.com

Wind River im All

26. Jun. 2007 von Linux

Honeywell Aerospace nutzt Linux-Plattform von Wind River für Raumsonden-Computer

Als erste Linux-Plattform überhaupt setzt Honeywell Aerospace die Wind River Platform for Network Equipment, Linux Edition (PNE-LE), für ein Raumfahrtprojekt ein. Die Plattform des Spezialisten für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen soll als Basis für das Space Technology 8 (ST8) Dependable Multiprocessor-Projekt genutzt werden, das der Entwicklung einer neuen Generation von Supercomputern für Raumfähren dienen soll. Honeywell Aerospace agiert als Hauptauftragnehmer der NASA für das ST8 Dependable Multiprocessor-Projekt.

Die neuen COTS-basierten Supercomputer für Raumfähren und Roboter sollen in der Lage sein, den Fehlertoleranz-Level des Computersystems eigenständig an sich ändernde Umgebungsbedingungen wie Beschleunigung, Schock, Temperaturwechsel oder elektromagnetische Strahlung sowie an die Kritikalität der Applikationen anzupassen. Dadurch soll die Raumsonde ermittelte Daten selbst verarbeiten und auf deren Grundlage Entscheidungen unmittelbar treffen können, statt die Daten zur Erde schicken und auf eine Antwort warten zu müssen. Die erste ST8-Mission ist für Ende 2009 geplant.

Die Wind River Platform for Network Equipment, Linux Edition, ist eine Commercial-Grade Linux-Lösung für Geräte-Entwicklung und -Betrieb. Die Plattform enthält eine getestete und validierte Linux-Distribution auf der Grundlage des Linux 2.6-Kernels. Das offene, Cross-Build-fähige System kann “Pristine-Source”-Packages nutzen und individuelle Patches handhaben, so dass Linux-Laufzeitdistributionen gerätespezifisch erstellt werden können. Networking-, Management- und Security-Funktionalitäten runden die Plattform ab. Bestandteil der Plattform ist darüber hinaus die Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung Wind River Workbench.

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Die englischsprachige Originalversion der Mitteilung finden Sie unter: www.windriver.com/news/press/2007.html

Weitere Informationen:

Pressoffice Wind River
windriver.talkabout.de

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Sabine Fach
81669 München
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E-Mail: SFach@talkabout.de
Internet: www.talkabout.de

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85737 Ismaning
Tel.: +49 89 962445-120
E-Mail: evi.hochholzer@windriver.com
Internet: www.windriver.com

Über Wind River

Wind River zählt zu den Marktführern für Lösungen zur Optimierung von Geräte-Software und deren Entwicklungsprozessen. Das Portfolio umfasst Betriebssysteme, Entwicklungsumgebungen, Middleware und Services für die Konzeption, die Entwicklung und den Betrieb von Software, die zur Steuerung von Komponenten in Produkten und Gütern der Industrie, des Automobilbaus, des Netzwerkmarktes, der Luft- und Raumfahrt und des Consumerbereiches eingesetzt wird. Mit den brachenspezifischen Entwicklungssuiten und Plattformen von Wind River Workbench erstellen Unternehmen Device Software in hervorragender Qualität und verringern Kosten, Aufwand und Risiken in allen Phasen des Entwicklungsprozesses vom Konzept bis zum eingesetzten Produkt.
Wind River wurde 1981 gegründet. In der Unternehmenszentrale im kalifornischen Alameda und in Niederlassungen in der ganzen Welt beschäftigt Wind River über 1.100 Mitarbeiter. Zu den Kunden von Wind River gehören Alcatel, Intel, Siemens, Nokia, BMW, Mitsubishi und Boeing.