Linux News

News zu Linux Software, Abos und dem Linux Geschehen

Einträge aus dem Monat April 2007

Pro-Linux präsentiert Ihnen heute einen Artikel, der Sie umfassend über das Problem, vertrauliche Daten zu vernichten, informiert.

Daten zwischen verschiedensten Datenträgern, allen voran Festplatten, zu kopieren, ist leicht. Doch was, wenn die Daten vertraulich sind und die Datenträger einmal entsorgt werden müssen? Oder die Daten nach einer Frist zu löschen sind? Schnell hat man ein Problem, dessen Bedeutung nicht unterschätzt werden sollte. Ein simples Löschen von Daten genügt oft nicht.

Unser heutiger Artikel »Daten sicher löschen« von Stefan Schumacher hat daher einiges zu erzählen. In diesem Artikel wird gezeigt, welche Methoden zur sicheren Datenlöschung existieren, was bei den verschiedenen Datenträgern zu beachten ist und wie man die Datenvernichtung bereits im Vorfeld plant.

Interessant ist sicher das Kapitel, Datenträgern mit physikalischen Methoden zu Leibe zu rücken. Wem die körperliche Betätigung weniger liegt, der kann auch mit Software in einigen Fällen zum Ziel kommen (z.B. das sogenannte Schrubben von Festplatten). Dabei ist jedoch zu bedenken, dass das Schrubben äußerst langwierig sein kann. Es dauert Stunden, um beispielsweise eine 80-GB-Festplatte einmal zu schrubben, doch für eine sichere Löschung sind…

Quelle: pro-linux.de 

OxygenOffice 2.2.0 für Windows

30. Apr. 2007 von Linux

Erweiterte Variante von OpenOffice.org

Die erweiterte OpenOffice.org-Variante “OxygenOffice Professional” ist in der Version 2.2.0 erschienen. Die freie Office-Suite basiert auf OpenOffice.org 2.2.0, bringt aber einige Zusatzfunktionen mit sich.
So beinhaltet OxygenOffice Professional über 3.200 zusätzliche freie Cliparts und die Sammlung von deutschsprachigen Templates wurde nochmals um rund 100 Vorlagen erweitert. Zudem sind mehr als 90 freie Schriften für den privaten und geschäftlichen Einsatz enthalten. Zusätzliche Dokumentationen und Tools wie OOoWikipedia, das Begriffe in der freien Enzyklopädie nachschlägt, sind ebenfalls integriert.

Seit der Version 2.1.0 bringt…

Quelle: golem.de

2007 ohne Linux-Kongress

29. Apr. 2007 von Linux

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr legt die traditionsreichste Linux-Veranstaltung, der Linux-Kongress, im 14. Jahr eine Pause ein. Ursache ist nicht mangelndes Interesse, sondern der erstmals in Europa stattfindende Linux Kernel Developers Summit, der zentrale Linux-Entwickler-Event, der vom 4. bis 6. September im englischen Cambrigde stattfinden wird. Die britischen UK Unix Users Group UKUUG wird in Zusammenarbeit mit der deutschen GUUG direkt vor dem Summit vom 2. bis 4. September ihre extra in LinuxConf Europe umbenannte Entwicklerkonferenz abhalten. Für diese läuft jetzt der Call For Papers.

Die Wartezeit bis zum 14. Linux-Kongress im kommenden Jahr will die GUUG mit einer Doppelkonferenz am 6. und 7. September in Köln verkürzen. Die European Conference on Applied IPv6 (ECAI6) wird sich mit praktischen Aspekten des IPv6-Einsatzes beschäftigen und die LDAPcon soll in…

Quelle: heise.de

Fedora 7 Test 4

29. Apr. 2007 von Linux

Die vierte Testversion der Linux-Distribution Fedora 7 steht als Live-CD- und DVD-Image zum Herunterladen bereit.

In der vierten und letzten Testversion von Fedora 7 wurden viele Pakete aktualisiert. Unter anderem wurde GNOME auf Version 2.18 gebracht. Als Kernel kommt Linux 2.6.21-rc7 zum Einsatz.

Die früher separaten Archive von Fedora Core und Fedora Extras sind immer noch nicht vollständig zusammengeführt, obwohl schon seit Monaten daran gearbeitet wird. Bis zum Erscheinen des endgültigen Fedora 7 soll diese Arbeit beendet sein und ein gemeinsames Paketarchiv mit gemeinsamer Infrastruktur entstehen. Dafür soll die Geschwindigkeit von Yum und rpm höher sein als früher. Das neue Icon-Theme »Echo« ist jetzt nicht mehr standardmäßig eingestellt.

Da dies die letzte offizielle Testversion ist, wird um intensives Testen gebeten. Das Update von Test 3 soll problemlos möglich sein. Für Test 4 wurden eine DVD für eine Installation als Desktop, Entwicklungsrechner oder Server sowie drei Varianten der Live-CD, die auch eine Installation ermöglicht, produziert. Die DVD ist für die drei Architekturen x86, x86_64 und PPC verfügbar. Die 64-Bit-Version des Live-Systems wurde auf 779 MB geschrumpft, ist aber immer noch zu groß für eine CD und daher als DVD-Image erstellt. Auch eine Variante der…

Quelle: pro-linux.de

Open-Source-Handy vor Produktionsbeginn

29. Apr. 2007 von Linux

Erste OpenMoko-Muster für Entwickler gefertigt

OpenMoko hat die ersten 200 Testgeräte seines Open-Source-Smartphones Neo1973 produziert. Damit stehe man kurz vor der richtigen Produktion, allerdings wurde auch schon ein möglicher Flaschenhals bei der Herstellung identifiziert.

Die ersten 200 Geräte seien bereits fertig, heißt es vom OpenMoko-Team. 50 davon hätten nicht funktioniert, das Problem wurde jedoch korrigiert, so dass man sich nun in die richtige Produktion begeben könnte. Die ersten 150 funktionsfähigen Geräte werden nun erst einmal an die Entwickler ausgeliefert, die bereits Software schreiben, ohne in Besitz des Handys zu sein.

Allerdings gibt es wohl Probleme, das Display in ausreichender Anzahl zu beschaffen. Ein paar seien auf Lager, jedoch könnte sich die Anzeige bei der Herstellung doch noch als Flaschenhals entpuppen. Ab Juni 2007 soll jedoch mit der planmäßigen Produktion begonnen werden.

OpenMoko soll mehr sein als nur ein weiteres Linux-Handy, vielmehr wollen FIC und OpenMoko eine offene…

Quelle: golem.de

14 Unternehmen unterstützen die gegen Red Hat aufgestellte Betriebssystem-Kopie für Unternehmen.

Unverändert tut sich Oracle schwer, das eigene Linux-Angebot als ernstzunehmende Alternative zu Red Hat erscheinen zu lassen. Genau sechs Monate sind vergangen, seit der Datenbank-Anbieter “Unbreakable Linux” gegen die weltgrößte Linux-Distribution auf die Beine gestellt hat. Red Hat hält seither mit einer Kampagne “Unfakeable Linux” dagegen - und zwar ziemlich erfolgreich. Denn erst im letzten Monat konnte Oracle verkünden, man habe nun 26 Kunden. Was Open-Source-Kreise mit einem schallenden Gelächter beantworteten.

etzt kommt die nächste beredte Erfolgsmeldung von Oracle: 14 Firmen unterstützen jetzt Unbreakable Linux. Darunter sind die Hardware-Größen EMC, Hitachi Data Systems und Network Appliance (Netapp), allesamt Anbieter von Speichersystemen. Ebenfalls Gewichte in diesem Marktsegment sind die Oracle-Helfer LSI Logic und Emulex. Desweiteren finden sich in der Oracle-Liste die Firmen 170 Systems, Appworx, Egenera, Pillar Data Systems, QLogic und Synoran. Die Oracle-Partnerschaften beziehen sich also vornehmlich auf den bei einem…

Quelle: computerwoche.de

Mailclient Mulberry unter freier Lizenz

28. Apr. 2007 von Linux

Der besonders für seine IMAP-Fähigkeit gerühmte Mailclient Mulberry für Windows, Mac OS X und Linux wird freie Software.

Cyrus Daboo, der Originalentwickler des oft positiv erwähnten, aber aufgrund der proprietären Lizenz wenig verbreiteten Programms, ist seit wenigen Tagen dabei, den Quellcode zu öffnen. Am 25. April stellte er einen zwölf Punkte umfassenden Plan vor, der letztlich zu einer offiziellen Ankündigung der Öffnung des Programms führen soll. Die ersten sechs Punkte des Plans sind das Einrichten eines Repositoriums und einer Projektseite mit trac für die benötigten Bibliotheken, das Hinzufügen dieses Codes zu einem SVN-Quellcode-Verwaltungssystem, das Einrichten eines Repositoriums für Mulberry selbst, und das Hinzufügen des JX-Codes einschließlich eigener Änderungen, der Linux-Build-Skripte und des Linux-Codes selbst zu SVN. Diese Schritte sind nun erledigt.

Der nächste Punkt in Daboos Plan ist die Korrektur von Problemen mit dem Linux-Build. Danach soll der Code des Mac OS X-Version eingecheckt und korrigiert werden, anschließend der der Windows-Version. Damit wäre die Offenlegung abgeschlossen.

Mulberry wurde in den Jahren 1995 und 1996 von Cyrus Daboo als Mailclient für Mac OS entwickelt. Im Mai 1996 verließ er die Universität, an der er arbeitete, um Mulberry im September als Produkt in Version 1.0 zu veröffentlichen. Eine Portierung auf Windows wurde danach begonnen und im Mai als Version 1.2 veröffentlicht. Zuvor hatte Daboo noch die Firma Cyrusoft International gegründet. Die Entwicklung ging…

Quelle: pro-linux.de

… und laut Negroponte nun alternativ auch mit Windows laufen

Mit dem von Nicholas Negroponte gegründeten gemeinnützigen 100-Dollar-Laptop-Projekt “One Laptop per Child” (OLPC) sollen Schüler in Entwicklungsländern eine Chance zur technologischen Bildung bekommen, auch ohne Steckdose. Von dem Preis von 100,- US-Dollar ist das “XO” getaufte Gerät allerdings immer weiter entfernt. Wie Negroponte nun mitteilte, sind es derzeit eher 176,- US-Dollar. Dennoch zeigt sich der Gründer des MIT Media Lab zuversichtlich.

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Negroponte laut AP erklärt, dass sich das OLPC-Projekt vermutlich gerade an seinem kritischsten Punkt seit Entstehen befinde. Zwar haben bereits mehrere Länder ihr Interesse gezeigt und weitere sollen Unterstützung zugesagt haben, doch konkrete Ankündigungen stehen noch aus.

Damit Herstellung und Vertrieb beginnen können, müssen mindestens 3 Millionen XOs bestellt werden. Negroponte geht aber davon aus, dass es im Oktober 2007 mit der Fertigung losgeht. Die Fertigung übernimmt u.a. der taiwanische Hersteller Quanta, der sich laut Negroponte mit einer geringen Marge von 3,- US-Dollar pro Gerät zufrieden gibt, was deutlich weniger sei als üblich. Die Citibank unterstützt das Projekt ebenfalls - sie stellt den Herstellern das für die Produktion notwendige Kapital zur Verfügung und holt es sich von den…

Quelle: golem.de

Fans der Spielekonsole bitten Sony um freien Zugang zum Grafikchip

Als Sony Computer Entertainment bekannt gab, die PlayStation 3 auch für Gast-Betriebssysteme wie Linux zu öffnen, war die Freude groß. Mittlerweile hat sich Ernüchterung breit gemacht, denn der Hersteller unterbindet dabei direkte Zugriffe auf die 2D- und 3D-Beschleunigungsfunktionen des RSX getauften Grafikchips der Spielekonsole - mit einer Petition soll Sony deswegen umgestimmt werden, bevor das Interesse der privaten Entwickler erlahmt.

Sony Computer Entertainment bezeichnet die Möglichkeit zur Installation eines zweiten Betriebssystems als “Open Platform”. Potenzielle Gast-Betriebssysteme werden dabei schlicht als “Other OS” deklariert, laufen durch Virtualisierung abgeschirmt von bestimmten Systembereichen und können nur auf ihre eigene Festplattenpartition und das Blu-ray-Laufwerk zugreifen. Da Sony es nur erlaubt, über Umwege in den Framebuffer zu schreiben, fallen sämtliche Beschleunigungsfunktionen flach - damit stoßen Spiele, Videodarstellung und Multimedia-Anwendungen im Other OS schnell an ihre Grenzen.

Durch die Petition hoffen PS3-Fans und Entwickler nun Sony Computer Entertainment davon zu überzeugen, den Zugriff auf den RSX-Chip auch aus Gast-Betriebssystemen zu…

Quelle: golem.de

Lokale Authentifikation über USB-Stick

27. Apr. 2007 von Linux

Das PAM-Modul pam_usbauth erlaubt Benutzern, sich lokal am Rechner über einen USB-Stick statt mit einem Passwort zu authentifizieren.

Alles, was die Benutzer zur Authentifizierung benötigen, ist ein USB-Stick mit dem passendem Schlüssel zum angegebenen Benutzernamen, der bei der Anmeldung angeschlossen ist. Dieses Verfahren ist nicht auf Mounten, spezielle Dateisysteme und USB-Treiber angewiesen.

Sicherheitsrichtlinien sind selten bequem, weder für die Anwender noch für die Systemverwalter. Solche Richtlinien besagen unter anderem, dass man sich nicht als Root einloggen sollte, und dass man keine einfachen Passwörter wählen sollte.

Für passwortloses Login sind Krypto-Smartcards nach Meinung des Autors von pam_usbauth, Erik Sonnleitner, eine hervorragende Idee, sie leiden jedoch unter zwei Nachteilen. Erstens können solche Karten nicht einfach gekauft und konfiguriert werden, sondern müssen von einem Hersteller bezogen werden, dem man damit ein gewisses Maß an Vertrauen entgegenbringen muss. Zweitens benötigt man einen Smartcard-Leser. Nicht jeder Rechner hat jedoch einen solchen eingebaut.

Das Modul pam_usbauth will einen Mittelweg einschlagen und soll eine Authentifizierung ohne Passwort möglich machen, ohne spezielle Hardware und Treiber vorauszusetzen. Lediglich eine kleine Partition auf einem USB-Stick (oder einem anderen Medium) ist nötig. An jedem Dienst, der PAM unterstützt, kann man sich damit ohne Passwort anmelden.

Das Paket enthält auch uapasswd, ein Client-Programm, das das Schreiben der Konfigurationsdatei und das Einrichten eines vorhandenen USB-Gerätes vereinfachen soll. Alle Konfigurations-Optionen (erlaubte Benutzernamen, Geräte usw.) werden in /etc/usbauth.conf definiert. Es ist empfehlenswert, eine Partition von etwa 1 MB für die Schlüssel einzurichten - der Rest des Gerätes steht…

Quelle: pro-linux.de