Linux News

News zu Linux Software, Abos und dem Linux Geschehen

Einträge aus dem Monat Februar 2007

Wer schrieb den Kernel 2.6.20?

28. Feb. 2007 von Linux

Laut einer Auswertung des Kernels ist der Distributor Red Hat der aktivste Beitragende zum Linux-Kernel.

Linux lebt von der Zusammenarbeit verschiedener Einzelpersonen und Interessengruppen. Doch nicht nur private Entwickler steuern Änderungen in den Linux-Kernel bei. Vor allem die großen Distributoren und Global Player im IT-Segment zeigen großes Interesse an der Entwicklung von Linux und unterstützen Torvalds & Co. bei der Entwicklung einer neuen Version.

Wie das Online-Magazin Linux Weekly News (LWN) in einer Untersuchung herausfand, wird der überwiegende Teil des Linux-Codes von Unternehmen beigesteuert. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Kern fast ausschließlich von Freiwilligen in nächtelanger Kleinarbeit erweitert wurde. Am Beispiel des Kernels 2.6.20 fand das Magazin heraus, dass nachweislich über 65 Prozent der Änderungen des Kernels von Unternehmen beigesteuert wurden. Aufgrund der Tatsache, dass über 25 Prozent der Einsender nicht zweifelsfrei zugeordnet werden konnten, könnte die Zahl allerdings auch höher ausfallen.

Zu den aktivsten Unternehmen zählt Red Hat. Das Unternehmen hat laut LWN fast 13 Prozent der Änderungen des Kernels 2.6.20 beigesteuert. An der zweiten Stelle ist IBM mit 7 Prozent zu finden. Platz drei belegt je nach Auswertung entweder die…

Quelle: pro-linux.de

Mit den neu eröffneten Trolltech Labs will Trolltech experimentelle Projekte zur Diskussion stellen und Feedback sammeln.

Unter der Adresse labs.trolltech.com können Benutzer und Entwickler auf experimentelle Projekte zugreifen, die vielleicht einmal ein Produkt werden, oder auch nur Studien bleiben. Für Trolltech ist der wichtigste Aspekt dabei, dass die Benutzer Feedback zu den Projekten abgeben und mit den Entwicklern bei Trolltech diskutieren können.

Zur Zeit sind erst wenige Projekte im Labor, darunter eine Portierung von Apples WebKit auf Qt, ein Programm »Modeltest« zur Fehlersuche, die auf Threads optimierte Variante QtConcurrent von Qt sowie Schnappschüsse des Entwicklungsstandes von Qt selbst. Die Trolltech-Entwickler kommentieren in ihren Blogs die Entwicklungen und andere Ereignisse. Die Diskussionsforen stehen den Besuchern für den Ideen- und…

Quelle: pro-linux.de

An der TU Berlin findet vom 22. bis zum 25. März die fünfte Internationale Linux-Audio-Konferenz (LAC) statt. Das Veranstaltungsprogramm bietet eine Mischung aus Workshops, Tutorials, technische Vorträge und lädt auch zum Mitmachen ein. Im Rahmen des Events stellen zudem Musiker ihre mithilfe freier Software…

Quelle: heise.de

1&1 kooperiert mit Open-Xchange

27. Feb. 2007 von Linux

Die 1&1 Internet AG wird neue E-Mail- und Teamwork-Angebote mit Software von Open-Xchange verwirklichen.

Die neuen E-Mail- und Teamwork-Angebote, die 1&1 unter dem Namen MailXchange anbietet, basieren auf der Groupware von Open-Xchange. Für 1&1, nach eigenen Angaben seit 1995 im Bereich Webhosting an Open-Source-Entwicklungen beteiligt, ist die Zusammenarbeit mit Open-Xchange ein wichtiger Schritt hin zum weltweiten Anbieter von »Software as a Service«-Dienstleistungen (SaaS).

1&1 MailXchange soll in den nächsten Tagen in Deutschland an den Start gehen, später auch international. »Die breit angelegte Einführung der Technologie von Open-Xchange zeigt das Vertrauen von 1&1 in Open-Source-Alternativen und ist ein klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der Open-Source-Entwickler«, schreibt das Unternehmen, das ein Gründungsmitglied der Kampagne NoSoftwarePatents war und derzeit an zahlreichen weiteren Open-Source-Projekten mitarbeitet.

1&1 MailXchange bietet die ganze Palette des so genannten Personal Information Management (PIM). Es soll die Funktionen Email, Termin-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung und eine intelligente…

Quelle: pro-linux.de

In einem offenen Brief an die Geschäftsführung von Microsoft fordern Anhänger des offenen Betriebssystems Linux konkrete Beweise für den angeblichen Klau von Code und die immer von Microsoft vorgeworfenen Patentverletzungen.

Bereits früher musste der bekennende GPL-Gegner Ballmer zugestehen, dass der preisliche Vorteil von Linux keine Legende, sondern eine Tatsache ist. Zwar sei das Unternehmen bestrebt, die Kosten so niedrig wie möglich zu gestalten, kostengünstiger als Linux wird die Software aber nie sein können. »Wir können niedrigere Kosten haben«, so Ballmer bereits im Jahre 2002. »Der Preis wird aber immer höher liegen«. Unermüdlich versucht Ballmer seitdem die Gemeinschaft direkt oder indirekt zu diskreditieren und wirft ihr in regelmäßigen Abständen Gesetzesverstöße vor. So behauptete der Chef von Microsoft in unzähligen Reden, dass Linux unter anderem auch Microsoft-Patente verletze.

Unter anderem bezog sich Ballmer auch auf den Linux-Kernel. Seiner Meinung nach habe jeder Linux-Nutzer ungeahnte Verbindlichkeiten. Einzig Novell-Kunden seien durch das am 2. November geschlossene…

Quelle: pro-linux.de

Zum siebten Mal fand am Wochenende in der belgischen Hauptstadt das Free and Open Source Developers Meeting FOSDEM statt, eine kostenlose Konferenz mit spartanischer Infrastruktur in den Räumen der Freien Universität Brüssel. Nach vorsichtigen Schätzungen des Veranstalters trafen sich rund 3000 Entwickler auf dem hässlichen Campus Solbosch, um in eineinhalb Tagen 204 Vorträgen zuzuhören.

Mit Novell, Sun und Google waren erstmals drei Firmen als “Cornerstone Sponsors” dabei, die die FOSDEM vor allem nutzten, um fähige Entwickler zu finden und einzustellen. Sun feierte obendrein seinen 25. Geburtstag mit einer größeren Geldspende an die Free Software Foundation und darf als Corporate Partner das Gnu im Logo führen. Erstmals seit vielen Jahren hielt FSF-Guru Richard Stallman keine Keynote mit anschließender Teppich-Verleihung: Sein Platz wurde sehr gut von Jim Gettys ausgefüllt, dem Entwicklungschef des One-Laptop-per-Child-Projekts (OLPC). Gettys (Video) machte deutlich, dass das OLPC-Projekt ohne…

Quelle: heise.de

Dell-Kunden bekommen Linux

26. Feb. 2007 von Linux

Extra-Software soll sich leichter entfernen lassen

PC-Hersteller Dell greift die auf seiner Webseite “Ideastorm” gesammelten Vorschläge auf und möchte Kunden künftig weitere für Linux zertifizierte Geräte anbieten. Auch soll die Deinstallation von Software-Zwangsdreingaben erleichtert werden und Kunden sollen sich an Baumpflanzungen beteiligen können.

Dell hatte Kunden auf der Seite “Ideastorm” nach Ideen gefragt. Das Ergebnis wurde vom Wunsch nach Linux-Rechnern angeführt, gefolgt von der Möglichkeit, OpenOffice.org statt Microsoft Office vorinstalliert zu bekommen. Ferner wurde unter anderem der Wunsch geäußert, auf die mitgelieferte Software von AOL, Earthlink oder Google verzichten zu können.

Der Hersteller will nun einige der Ideen aufgreifen und arbeitet gemeinsam mit Novell an der Linux-Zertifizierung einiger Modelle wie…

Quelle: golem.de

Zenwalk 4.4

26. Feb. 2007 von Linux

Die Linux-Distribution Zenwalk 4.4 bringt ein Update auf Xfce 4.4, Kernel 2.6.20 und andere Verbesserungen des Systems.

Zenwalk ist eine Linux-Distribution französischen Ursprungs, die auf Slackware beruht. Ihre Entwicklung schreitet rasch voran. Die letzte Version, 4.2, ist erst am 6. Januar erschienen. Sie will auf nur einer CD eine umfassende Software-Auswahl für Internet, Multimedia und Programmentwicklung bieten. Um hohe Geschwindigkeit zu erreichen, wurde das System auf Pentium III-Prozessoren optimiert und versucht, nur schlanke Anwendungen einzusetzen. Es soll auf Rechnern ab 128 MB RAM laufen. Alle Konfigurationswerkzeuge sind grafisch und ein manuelles Bearbeiten von Konfigurationsdateien soll unnötig sein.

Zenwalk 4.4 soll in vieler Hinsicht polierter und ausgefeilter als der Vorgänger sein. Das Automount-System kann mehr CD- und DVD-Laufwerke als bisher erkennen und Einhängepunkte dynamisch verwalten. Fusesmbtool wurde aktualisiert und kann nun vom Dateimanager Thunar gestartet werden, um Netzlaufwerke durchzusehen.

Neu ist auch das »Hotname-System«. Man kann jedem eingehängten USB-Gerät einen eigenen Namen geben, der von da an immer verwendet wird. Hotname ist in LUA implementiert, daher wurde der LUA-Interpreter zu den Entwicklungstools hinzugefügt. Zahlreiche weitere Software-Pakete wurden gegenüber der Vorversion aktualisiert oder kamen neu hinzu. So ist CUPS nun in Version 1.2.7 enthalten und verwendet die Druckertreiber von Gutenprint anstelle von Gimp-Print.

Als Kernel kommt in Zenwalk 4.4 Linux 2.6.20 zum Einsatz. Durch die Verwendung der neuen vereinheitlichten IDE-Treiber werden auch IDE-Laufwerke in das SCSI-Namensschema eingefügt. Die Systemskripte und Tools wurden hinsichtlich dieser…

Quelle: pro-linux.de

Firefox 2.0.0.2 und 1.5.0.10

25. Feb. 2007 von Linux

Die Entwickler von Mozilla haben neue Versionen des Webbrowsers Firefox freigegeben.

Version 2.0.0.2 von Firefox soll für mehr Stabilität und Sicherheit sorgen. Der Schwerpunkt liegt in dieser Ausgabe auf der Korrektur von Fehlern und der Behebung von Sicherheitsproblemen. Einzelheiten zu den Sicherheitsproblemen wurden zeitgleich mit der neuen Version veröffentlicht. Sieben Sicherheitlücken wurden behoben, von denen eine als kritisch eingestuft wurde. Einige Verbesserungen und Korrekturen für die Ausführung unter Windows Vista wurden hinzugefügt. Als Betaversionen werden nun auch die Sprachen Afrikaans, Weißrussisch, Georgisch und Kurdisch unterstützt. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, der einige Dateien in der deutschen Version unter Linux als nicht änderbar installierte.

Ein Update auf die neue Version wird allen Firefox-Anwendern empfohlen. Wer bei Firefox 1.5 bleiben möchte, sollte aber auf die neue Version 1.5.0.10 aktualisieren. Diese behebt die gleichen Sicherheitslücken wie Firefox 2.0.0.2, wertet aber anders als bei Firefox 2.0.0.2 zwei davon als kritisch. Der Fehler der deutschsprachigen Linux-Version wurde auch in 1.5.0.10 behoben. Die Relase Notes enthalten…

Quelle: pro-linux.de

Dritte Vorschauversion von KDE 4

25. Feb. 2007 von Linux

Die KDE-Entwickler haben KDE 3.80.3, die dritte Vorschauversion von KDE 4, veröffentlicht.

Die unter dem Namen »Kludge« veröffentlichte Testversion steht ausschließlich als Quellcode bereit. Sie stellt jedoch nur einen Schnappschuss dar, der noch nicht für Endanwender gedacht ist. Es wird noch keine Stabilität garantiert, weder in der Software noch in den Schnittstellen, die sich immer noch ändern können. Bis zum Sommer soll KDE 4 fertiggestellt sein.

»Kludge« bringt erstmals Sonnet, eine automatische Spracherkennung und -korrektur für Texte, die unter KDE-Anwendungen erstellt werden. Solid, die Hardware-Abstraktionsschicht, ermöglicht die Nutzung von KDE bzw. KDE-Anwendungen Applikationen unter anderen Betriebssystemen wie Windows und Mac OS X. Den gleichen Zweck verfolgen andere Änderungen, die die Abhängigkeiten von X11 verringern. Einzelheiten zur plattformunabhängigen Weiterentwicklung von KDE findet man…

Quelle: pro-linux.de